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SHZ: Ministerium will zu September 2019 Umzug von “Christoph 42“ nach Schachtholm

16.09.2018

Rendsburg (SH) ::  Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung “SHZ“ berichtet in ihrem Lokalangebot “Rendsburger Tagespost“ über eine Mitteilung des Landesgesundheitsministeriums, laut derer der Rettungshubschrauber “Christoph 42“ ab 1. September 2019 von Schachtholm aus starten soll. Dieser mögliche neue Standort hatte in der Vergangenheit bereits als Option zur Debatte gestanden (rth.info berichtete mehrfach, siehe dazu die Chronologie dieses Artikels). Die SHZ schreibt dazu:

“2,05 Millionen Euro will das Ministerium dafür ausgeben. Das geht aus einer sogenannten „Freiwilligen Transparenzbekanntmachung“ hervor, die das Land als Träger der Luftrettung am 7. September im Internet im `Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union` veröffentlichte. Den Zuschlag hatte das Ministerium am 1. Juni erteilt. Ein Vergabeverfahren sei nicht nötig gewesen, da sich durch den Standortwechsel weder der Einzugsbereich noch die Einsatzhäufigkeit ändere (...)“

Redakteur Jan-Hendrik Frank zielt in seinem Artikel besonders darauf ab, dass andere Beteiligte an der anstehenden Verlegung, namentlich der Flugplatzbetreiber und die DRF Luftrettung als Betreiberin des Rettungshubschraubers “Christoph 42“, offenbar von der Entscheidung des Ministeriums überrumpelt worden seien.

Der Artikel ist im Kontextbereich dieses Artikels verlinkt, aber zahlungspflichtigen Kunden vorbehalten (“Paywall“).

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PPR
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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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