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Christoph 40 hebt am 28. Januar ab

23.01.2014

Augsburg (BAY) ::  Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Augsburg hat am heutigen Donnerstag (23.01.2014) alle ZRF in Bayern per E-Mail darüber informiert, dass der von der ADAC Luftrettung gGmbH betriebene Rettungshubschrauber (RTH) “Christoph 40“ am kommenden Dienstag, den 28. Januar 2014, seinen Dienst auf der RTH-Station am Klinikum Augsburg aufnehmen wird. Dies teilte die Geschäftsleiterin des ZRF Augsburg, Frau Ursula Christ, rth.info auf Anfrage mit.

Die Einsatzbereitschaft des 14. bayerischen Luftrettungsmittels beginnt täglich bei Sonnenaufgang (frühestens um 7:00 Uhr) und endet 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Der regelmäßige Einsatzradius des RTH “Christoph 40“ (ein Hubschrauber vom Typ EC 135 P2) liegt rund 60 Kilometer um das Klinikum Augsburg.

Die luftrechtliche Genehmigung des Dachlandeplatzes des Augsburger Klinikums wurde Anfang der Woche vom zuständigen Luftamt Südbayern erteilt, wie Klaus Kempfler, Leiter der Stabsstelle P1 - Presse bei der Regierung von Oberbayern, auf Anfrage von rth.info bereits am Dienstag, den 21. Januar 2014 mitteilte.

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Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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