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Neues Rettungszentrum: Richtfest in Perleberg

29.11.2007

Perleberg (BRB) ::  Wie bekannt entsteht derzeit in Perleberg das neue Luftrettungszentrum für den zukünftigen Rettungshubschrauber "Christoph 39". Am 27.11.2007 ist nun das Richtfest des Neubaus gefeiert worden. Er soll ab voraussichtlich Mai 2008 sowohl den Rettungshubschrauber als auch die Rettungswache für den bodengebundenen Rettungsdienst beheimaten.

"Der Prignitzer" berichtete online zu der Feier:

"Perlebergs Bürgermeister Fred Fischer benannte den Entschluss des Kreises, die Rettungswache von der Feldstraße an den Standort Kreiskrankenhaus zu verlegen und damit Synergien auszuschöpfen, als richtige Entscheidung."

"Christoph 39" soll eine noch bestehende Lücke in der flächendeckenden Versorgung des Bundesgebietes mit Rettungshubschraubern schließen. Zum Einsatz kommen soll er im nördlichen Brandenburg, sowie den angrenzenden Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt sowie Mecklenburg-Vorpommern.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Marian Lindner
Quelle(n):
\"Der Prignitzer\" vom 28.11.2007

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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