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Bilder vom neuen Mainzer Luftrettungszentrum

08.08.2008

Mainz (RPF) ::  Kürzlich hat der Mainzer Hubschrauber "Christoph 77" seine neue Heimat auf dem Dach seines Standortklinikums beziehen können (rth.info berichtete, siehe Artikel-Chronologie). Durch Urlaubszeiten leicht verzögert, zeigt rth.info jetzt erste Fotos von der neuen Bleibe der Rettungsflieger von der Uniklinik. Der Dachlandeplatz ermöglicht neue Anflugwege, -verfahren und -winkel.

Lärmklagen adé?

Eindrucksvoll zu sehen ist die vorzügliche Aussicht von dem Landeplatz aus. Der Standort liegt nahe der Einflugschneisen der beiden parallel verlaufenden Runways des Frankfurter Flughafens (EDDF). So ist außer der EC 145 der Luftretter auch viel sonstiger Traffic am Himmel über Mainz unterwegs.

Anwohner hatten geklagt

Ob die Anwohner, die gegen den Lärm des Hubschrauberverkehrs lange Zeit protestiert hatten, mit dem neuen Verbleib des ADAC-Helikopters glücklicher sind als bislang, dazu liegen unserer Redaktion bislang keine Informationen vor. Ihnen dürfte jedenfalls gefallen haben, dass Christoph 77 seit geraumer Zeit nachts nicht mehr fliegt.

Update

rth.info hat auch seine Stationsinfothek aktualisiert. Sie finden den Link zum Stationsprofil von Christoph 77 im Kontextbereich dieses Artikels.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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