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Urteil gesprochen

01.10.2005

Uelzen (NDS) ::  Das Gerichtsverfahren gegen den damaligen Piloten des Rettungshubschraubers "Christoph 19" ist am gestrigen Freitag beendet worden. Dem Piloten wurde zur Last gelegt am 20.01.2003 ohne ersichtlichen Grund unter einer Brücke hindurch geflogen zu sein, was den Absturz des Rettungshubschraubers und den Tod des Notarztes nach sich zog (siehe auch Berichterstattung von rth.info vom 07.09.2005).

Gestern nun das Urteil des Amtsgerichts in Uelzen: Ein Jahr und sieben Monate Haft auf Bewährung, sowie 5.000 € Wiedergutmachung an die Witwe des umgekommenen Notarztes.
Das Urteil wurde wie folgt begründet:
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 38jährige Pilot unter der Kanalbrücke hindurch flog, die Maschine aufgrund dessen instabil wurde und in den Elbe-Seitenkanal stürzte. Letztlich wurde dem Piloten sein Geständnis anerkannt, welches er im Laufe der gestrigen Verhandlung ablegte. Der Pilot räumte ein, dass er den Sachverhalt inzwischen genauso sehe, wie es im zur Last gelegt werde.
Das Gericht konfrontierte den Piloten nochmals mit der Tatsache, dass an der verunglückten BO-105 CBS-5 mit dem Kennzeichen "D-HLFB" keine technischen Mängel entdeckt werden konnten.

Indes bestätigte eine Uelzener Zeitung gegenüber rth.info, dass das Urteil von allen Parteien angenommen und für rechtskräftig erklärt wurde. Ferner drohen dem Piloten nun mehrere zivilrechtliche Klagen, mit denen er sich in Zukunft auseinandersetzen muss.

 

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Patrik Kalinowski
Quelle(n):
Uelzener Zeitung