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“Christoph 35“: Sanierungsarbeiten am Luftrettungszentrum beendet

03.09.2020

Brandenburg an der Havel (BRB) ::  Seit dem 1. September 2020 können Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber wieder den Landeplatz auf dem Marienberg anfliegen. Die am 11. Mai 2020 begonnenen Sanierungarbeiten am Luftrettungszentrum “Christoph 35“ in Brandenburg an der Havel dauerten zwar einige Wochen länger als vorgesehen, wurden nun aber fertiggestellt.

Kann seit 1. September 2020 wieder den Marienberg anfliegen: Der am Städtischen Krankenhaus in Brandenburg an der Havel stationierte ZSH “Christoph 35“ (Archivaufnahme aus dem April 2010)

Kann seit 1. September 2020 wieder den Marienberg anfliegen: Der am Städtischen Krankenhaus in Brandenburg an der Havel stationierte ZSH “Christoph 35“ (Archivaufnahme aus dem April 2010)

Foto: Jörn Fries

Fotos von der offiziellen Freigabe am Dienstag, dem 1. September 2020, können Sie dem ersten Weblink im Kontextbereich dieser News entnehmen. Sie zeigen, dass die Sanierungsarbeiten des Landeplatzes einem Neubau gleich gekommen sind. Ebenfalls (teil-)modernisiert wurden Hangar und Sozialgebäude.

Der in Brandenburg an der Havel beheimatete Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) “Christoph 35“ war in der Bauphase nur wenige hundert Meter vom Städtischen Klinikum entfernt am Asklepios Fachklinikum Brandenburg stationiert. Dort war mit Hilfe von Bundeswehr und Technischem Hilfswerk ein Behelfslandeplatz mit Zelthangar errichtet worden. Dieses Provisorium fand nun sein glückliches Ende.

War für vier Monate Interimsstandort: das Asklepios Fachklinikum Brandenburg (Aufnahme aus dem Mai 2020)

War für vier Monate Interimsstandort: das Asklepios Fachklinikum Brandenburg (Aufnahme aus dem Mai 2020)

Foto: Jörn Fries

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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