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25 Jahre Luftrettung in Regensburg – Luftretter und Uniklinikum feiern Jubiläum mit Festakt, Symposium und Tag der offenen Tür

18.09.2019

Regensburg (BAY) ::  Im September 1994 nahm der Intensivtransporthubschrauber (ITH) „Christoph Regensburg“ seinen Dienst am Standort Universitätsklinikum Regensburg (UKR) auf. Seinerzeit kamen am Standort Regensburg des späteren Team DRF-Parters HDM eine Bell 412 zum Einsatz. Sie flog bereits erste Einsätze auch in der fliegerischen Nacht. BK 117, EC 145 und H145 sind weitere Hubschraubermuster, die in Regensburg eingesetzt wurden bzw. werden. Zum 25-jährigen Jubiläum lädt die DRF Luftrettung herzlich zu drei Veranstaltungen ein:

Am Freitag, dem 27.09.2019, findet von 12:00 bis 13:30 Uhr eine nicht-öffentliche Feierstunde für geladene Gäste an der Station von „Christoph Regensburg“ am UKR statt. Grußworte sprechen u. a. Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung und Prof. Dr. Bernhard Graf, Direktor der Klinik für Anästhesiologie sowie Stv. Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Regensburg. Von 14:00 bis 17:00 Uhr findet in Kooperation mit dem UKR ein Kurzsymposium unter dem Titel „25 Jahre Luftrettung in Regensburg“ im Hörsaal A2 der UKR statt. Für die Fortbildung ist eine Anmeldung erforderlich. Das entsprechende Formular findet man bei den externen Links im Kontextbereich dieser News.

Am Freitag, dem 27.09.2019, findet am UKR ein Kurzsymposium unter dem Titel „25 Jahre Luftrettung in Regensburg“  statt

Am Freitag, dem 27.09.2019, findet am UKR ein Kurzsymposium unter dem Titel „25 Jahre Luftrettung in Regensburg“ statt

Foto: DRF Luftrettung

Tag der offenen Tür bei “Christoph Regensburg“ der DRF Luftrettung

Zwei Wochen später, am Donnerstag, dem 03.10.2019, zugleich Tag der Deutschen Einheit, findet von 10:00 bis 17:00 Uhr an der Hubschrauberstation ein Tag der offenen Tür statt. Der Eintritt ist frei. Anlässlich des 25. Jubiläums laden die Luftretter die Bevölkerung ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ein voll ausgestatteter rot-weißer Rettungshubschrauber steht zur Besichtigung bereit, und Besucher können selbst an einem virtuellen Einsatzflug teilnehmen. Auch für Kinder ist einiges geboten. In „Kinder lernen helfen“-Kursen üben sie richtiges Verhalten im Notfall, Gas geben können sie in einem Bobbycar-Parcours. Um 13:00 Uhr wird zusätzlich durch das Rettungszentrum Regensburg der RESCU-Preis an private, professionelle und ehrenamtliche Lebensretter verliehen (siehe externe Weblinks rechts oben). Für Verpflegung ist gesorgt, teilt die DRF Luftrettung in einer Aussendung vom heutigen Tage (18.09.2019) mit.

Am Donnerstag, dem 03.10.2019, findet von 10:00 bis 17:00 Uhr an der Regensburger Hubschrauberstation ein Tag der offenen Tür statt

Am Donnerstag, dem 03.10.2019, findet von 10:00 bis 17:00 Uhr an der Regensburger Hubschrauberstation ein Tag der offenen Tür statt

Foto: DRF Luftrettung

Autor(en)
Jörn Fries (mit Material der DRF Luftrettung)
Quelle(n):
Einladung der DRF Luftrettung vom 18. September 2019

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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