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Erste EC 145 T2 der DRF in München eingetroffen

23.12.2014

München (BAY) ::  Über ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk durfte sich die Crew von „Christoph München“ am Montagnachmittag freuen. Die erste Maschine vom Typ „EC 145 T2“ aus dem Hause Airbus Helicopters mit der Kennung „D-HDSF“ wurde von der Werft in Baden-Baden in die Bayerische Hauptstadt überführt und gesellte sich gegen 17.00 Uhr zu ihrem Vorgängermodell „D-HDSB“ am Luftrettungszentrum in Großhadern.

Damit ist die erste EC 145 T2 an ihrem Bestimmungsort angekommen. Dort wird sie bald als Intensivtransporthubschrauber „Christoph München“ eingesetzt werden und zu lebensrettenden Aufträgen rund um die Uhr starten. Sie nimmt den Platz der EC 145 (BK 117 C2) ein, die bisher – wie vertraglich festgelegt – der Standardhubschraubertyp des oberbayerischen ITH war. Während der routinemäßigen Wartung oder bei einem Defekt wird man hin und wieder auch noch in der kommenden Zeit eine EC 145 am Münchner Himmel sehen können, bis weitere Maschinen vom Typ EC 145 T2 ausgeliefert und ausgerüstet sind.

Auch an einer weiteren HDM-Station in Bayern, nämlich in Regensburg, ist mit einem derartigen Maschinentausch im kommenden Jahr zu rechnen. Ein genauer Termin ist jedoch noch nicht bekannt.

Autor(en)
MST

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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