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Christoph München fliegt mit Restlichtverstärker

08.01.2009

München (BAY) ::  Nach langem Einsatz hat es die HDM Luftrettung geschafft, ihre fliegerischen Besatzungen des Münchner Intensivtrasnporthubschraubers "Christoph München" mit Restlichtverstärkerbrillen (BIV) auszustatten. Dies war zuvor aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich gewesen. So auch dass BIV zeitweise rein den staatlichen Stellen, v.a. Militär und Polizeidienst, vorbehalten war. Aber auch flugsicherheitsbezogene Aspekte spielten eine wichtige Rolle in dem Entscheidungsprozess.

Nach entsprechender Schulung und einem Trainingsprogramm nutzen die Münchner HDM-Piloten jetzt die Brillen als Nachtsichtgeräte unterstützend im Nachtflugbetrieb der rund um die Uhr einsatzbereiten Rettungsstation. Die Einsätze starten sie vom Standort Klinikum Großhadern. Maschinentyp ist EC 145, ersatzweise kommen intermittierend Bell 412 zum Einsatz. HDM ist einer der Betreiber der Luftrettung mit der meisten Nachtflugerfahrung.

Zu BIV siehe auch Tagungsbericht ADAC-Fachtagung Luftrettung Braunschweig 2007, S. 81 ff., bibliogr. Details dazu in unserer Literaturliste.

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PPR
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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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