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Südtiroler Flugretter präsentieren Einsatzbilanz 2012

04.06.2013

Bozen (I) ::  Mitte Mai haben Südtirols Flugretter bei ihrer jährlichen Vollversammlung Bilanz gezogen und dabei auf ein ereignisreiches Jahr 2012 zurückgeblickt. Von den beiden Stützpunkten Bozen und Brixen und dem Saisonstützpunkt Pontives/Gröden flogen die Flugretter im vergangenen Jahr insgesamt 2.644 Einsätze, was gegenüber 2011 (2.997 Einsätze) einen Rückgang um rund zwölf Prozent bedeutet. Dabei wurden 2.505 Patienten transportiert.

Im Jahresdurchschnitt flogen die beiden “Pelikane“ des Landesrettungsvereins und der Helikopter des Aiut Alpin Dolomites täglich sieben Einsätze (2011 waren es noch acht), wobei ein solcher Einsatz durchschnittlich 35 Minuten dauerte. Rund die Hälfte aller Notfälle betraf Sport- und Freizeitunfälle, gefolgt von häuslichen und anderen Unfällen sowie Verkehrs- und Arbeitsunfälle. Die Kosten für die Flugrettung werden zu zwei Dritteln von den Sozialversicherungsträgern übernommen, das rechtliche Drittel geht zu Lasten des Landeshaushaltes.

Für die Flugrettung in Südtirol verantwortlich zeichnet seit dem Jahr 2010 der privatrechtliche Verein „HELI Flugrettung Südtirol – Elisoccorso Alto Adige“. Er ist - im Auftrag der Südtiroler Landesregierung - alleiniger Träger der Flugrettung in Südtirol und ersetzt die Arbeitsgemeinschaft Flugrettung (AG Flugrettung). Die Mitglieder von „HELI – Flugrettung Südtirol“ sind das Weiße Kreuz, die Bergrettung im AVS, der Alpenverein Südtirol, die Südtiroler Berg- und Höhlenrettung des C.N.S.A.S. und der Club Alpino Italiano Alto Adige.

Aktuell schwelt weiter der Streit um die Ausschreibung der beiden Pelikan-Flugrettungsstützpunkte Bozen und Brixen und die anschließende Vergabe an den Landesrettungsverein. Gegen diese hatte das Unternehmen Agusta Westland AG geklagt und vom zuständigen Verwaltungsgericht Recht bekommen. Zurzeit ist ein so genannter Rekurs der “HELI“ beim Staatsrat in Rom anhängig.

 
Autor(en)
Jörn Fries