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Friedrichshafen: 2021 wieder Kalender zur Luftrettung am Bodensee

09.10.2020

Friedrichshafen (BWÜ) ::  Zwei Friedrichshafener Ärzte werden auch dieses Jahr wieder mit freundlicher Genehmigung des MedizinCampus Bodensee und der DRF Luftrettung einen Kalender des Rettungszentrum Medizin Campus Bodensee veröffentlichen. Die beiden Herausgeber sind Prof. Dr. med. Volker Wenzel, Chefarzt Anästhesiologie Klinikum Friedrichshafen und Dr. med. Benjamin Kober, Notarzt auf dem Rettungshubschrauber “Christoph 45“.

Der Kalender enthält Bilder des “Christoph 45“, anderer Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber sowie weiterer Rettungsmittel mit denen die Friedrichshafener Luftretter in Verbindung stehen. Der Gesamterlös des Kalenders werde zu Gunsten der Tafel Friedrichshafen gespendet, teilten die Herausgeber rth.info mit: Wir verfolgen keine Gewinnabsicht, erklärt Dr. Kober.

Die einzelnen Motive stammen auch von verschiedene Kollegenn aus der Luftrettung in Süddeutschland, zum Beispiel Daniel Heim (Kempten) und Dr. Björn Hossfeld (Ulm).

Der Kalender sei auf hochwertigem Papier im DIN A3-Format gedruckt und könne vor Ort (Pforte Klinikum Friedrichshafen und Tettnang) für 10 € bzw. im Versand für 15 € (mit Vorabkasse, in diesem Fall Überweisung von 15 Euro an das Klinikum Friedrichshafen bei der Sparkasse Bodensee, IBAN DE76 6905 0001 0020 0005 50, Verwendungszweck 374634 sowie die gewünschte postalische Adresse per e-mail an b.kober [ätt] klinikum-fn.de) erworben werden.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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