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Luftrettung in Bayern: „Christoph Regensburg“ bleibt rot-weiß

21.12.2019

Regensburg (BAY) ::  In den nächsten fünf Jahren wird die DRF Luftrettung „Christoph Regensburg“, den am Universitätsklinikum stationierten Intensivtransporthubschrauber, weiter betreiben. Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration, hat die Verlängerung der Konzession bestätigt.

Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Regensburg“ steht rund um die Uhr für Einsätze in der Region sowie in ganz Bayern bereit und wurde zuletzt über 1.400-mal im Jahr zu oft lebensrettenden Einsätzen alarmiert. Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration, hat nun die Verlängerung der Konzession für die Luftrettungsstation bestätigt. Somit wird die DRF Luftrettung auch in den nächsten fünf Jahren, die am Universitätsklinikum stationierte rot-weiße Maschine des Typs H145 betreiben.

Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, freut sich über diesen Ausdruck des Vertrauens in die Arbeit der rot-weißen Luftretter: „Dies zeigt, dass unsere Partner in der Region die herausragende Arbeit unserer Besatzungen hier in Regensburg anerkennen und schätzen. Wir freuen uns, auch in den nächsten Jahren mit unserem Hubschrauber für die Notfallrettung und den schnellen und schonenden Transport schwer kranker und verletzter Menschen bereit zu stehen und so unseren Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung im Freistaat Bayern zu leisten.“

Die Station wurde am 1. September 1994 gegründet, seit 2015 startet ein hochmoderner Hubschrauber des Typs H 145 als „Christoph Regensburg“. Bereits seit 2011 setzen die Piloten bei ihren nächtlichen Flügen Nachtsichtbrillen, sogenannte „Night Vision Goggles“, ein. „Christoph Regensburg“ ist rund um die Uhr einsatzbereit und mit einem Piloten (nachts zwei), einem Notarzt sowie einem Notfallsanitäter besetzt. Die Regensburger Luftretter führen regelmäßig hochanspruchsvolle medizinische Spezialtransporte durch, beispielsweise mit dem Inkubator („Brutkasten“) für kritisch kranke Neugeborene oder mit der mobilen Herz-Lungen-Maschine. Zudem ist „Christoph Regensburg“ in das Projekt „Notarzt für Kinder – NOKI“ eingebunden. Hierzu haben die medizinischen Besatzungen des Regensburger Hubschraubers spezielle Schulungen für pädiatrische Notfälle erhalten. Die Rettungsleitstellen alarmieren NOKI in der Regel bei Meldebildern wie Polytrauma, Reanimation, Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen und wenn ein anwesender Arzt den Hubschrauber nachfordert.

Autor(en)
Originaltext Pressemitteilung der DRF Luftrettung
Quelle(n):
Pressemitteilung “Luftrettung in Bayern: „Christoph Regensburg“ bleibt rot-weiß“

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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