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25 Jahre ZSH “Christoph 34“ – Offene Türen am 14. Juli

17.06.2017

Güstrow (MVP) ::  Am 16. November 1992 wurde in Güstrow der vom Bund betriebene Luftrettungsstützpunkt “Christoph 34“ errichtet. Die Luftrettungsstation war anfangs an der sogenannten “Schanze” beherbergt, in direkter Nachbarschaft zur im November 2010 aufgelösten Kreisleitstelle. Im Jahre 2004 erfolgte der Umzug von “Christoph 34“ von der „Schanze“ an das neue Luftrettungszentrum in der Friedrich-Trendelenburg-Allee 1a, benachbart zum heutigen KMG Klinikum Güstrow. Flog in Güstrow zunächst eine Bell 212, dann eine BO 105 CBS-5, so wird dort seit November 2007 eine EC 135 T2i eingesetzt.

Am 14. Juli öffnet die Luftrettungsstation “Christoph 34“ ihre Pforten (hier eine Archivaufnahme der Station aus dem Spätsommer 2010)

Am 14. Juli öffnet die Luftrettungsstation “Christoph 34“ ihre Pforten (hier eine Archivaufnahme der Station aus dem Spätsommer 2010)

Foto: Jörn Fries

Das 25-jährige Bestehen der Güstrower Luftrettungsstation “Christoph 34“ feiern Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bundespolizei, DRK-Kreisverband Güstrow, KMG Klinikum Güstrow und Landkreis Rostock am Freitag, den 14. Juli 2017 mit einem Tag der offenen Tür. Von 10 bis 16 Uhr öffnet der Luftrettungsstützpunkt seine Pforten für Luftrettungsfans und alle Interessierte. “Wir freuen uns auf interessante Gespräche, spannende Fragen, leuchtende Kinderaugen. Wie sieht der Stationsalltag aus? Wie schnell fliegt der Hubschrauber? Welche beruflichen Möglichkeiten gibt es? Schaut hinter die Kulissen, fragt uns Löcher in den Bauch – wir freuen uns darauf“, heißt es dazu auf der facebook-Seite von “Christoph 34“ (siehe Weblink im Kontextbereich dieser News).

Anfang September 2010 gab es auch schon einmal einen Tag der offenen Tür am Güstrower Luftrettungzentrum

Anfang September 2010 gab es auch schon einmal einen Tag der offenen Tür am Güstrower Luftrettungzentrum

Foto: Jörn Fries

Der offizielle Festakt in Güstrow anlässlich des 25-jährigen Bestehens ist für den 16. November 2017 geplant.

Das offizielle Plakat zum Tag der offenen Tür am 14. Juli

Das offizielle Plakat zum Tag der offenen Tür am 14. Juli

Foto: Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Rostock

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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