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Neues Luftrettungszentrum für Christoph 12

03.07.2007

Eutin / Ahrensbök (SH) ::  Mit Dienstbeginn am heutigen 03. Juli 2007 wird der Rettungshubschrauber "Christoph 12" zu seinen Einsätzen vom neuen Standort Ahrensbök aus starten. In der Ahrensböker Dorfschaft Siblin ist 2004 eine neue Station mit Hangar und Räumen für die Besatzung errichtet worden. Der Umzug war erforderlich geworden, nachdem die Sana-Kliniken Ostholstein mit dem Neubau der Klinik nicht mehr in unmittelbarer Nachbarschaft waren. Zudem konnten mit der Verschiebung um etwa 12 km die generellen Bedenken der Krankenkassen zum Luftrettungsnetz in Schleswig-Holstein berücksichtigt werden. Nach wie vor bleibt aber die Rettungsleitstelle in Eutin zuständig für die Anforderungen des Hubschraubers. Für Anfang September ist die offizielle Einweihung vorgesehen.

Die neuen Erreichbarkeiten lauten:

Luftrettungszentrum Christoph 12
Am Hubschrauberlandeplatz 1
Siblin
23623 Ahrensbök
Telefon:
04525 / 642769 oder 642776
Fax:
04525 / 642831

Die Gemeinde Ahrensbök liegt südlich des bisherigen Standorts Eutin und nördlich der Hansestadt Lübeck. Nur wenige Kilometer westlich vom ländlich geprägten Ahrensbök beginnt die Küstenlinie der Lübecker Bucht (Ostsee) bei Scharbeutz. Im Westen ist die nächstgrößere Stadt Bad Segeberg an der Bundesautobahn A 21.

Autor(en)
Team rth.info

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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