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Einsatzrekord bei der DRF

12.08.2006

Filderstadt (BWÜ) ::  Im Juli hat die DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e.V.) 2.822 Einsätze geflogen – so viele wie nie zuvor in einem Monat seit Dienstbeginn im Jahr 1973.

Sommerliches Einsatzspektrum

Die meisten denken beim Stichwort Sommer an Urlaub, Freizeit und Erholung. Nicht so bei der DRF. Hier sind die Sommermonate die einsatzstärksten – nicht nur wegen der langen Einsatzzeiten von 7:00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang. Auch die vielfältigen Freizeitaktivitäten, die die warmen Tage bieten, sorgen bei den Rettungsfliegern für Hochbetrieb. Stürze beim Mountainbike-, Inline- oder Motorradfahren, schwere Grillunfälle nach der Verwendung von Spiritus sowie Ertrinkungsunfälle, vor allem bei Kleinkindern, machen den Einsatz der DRF-Rettungshubschrauber nötig. Vielen Menschen macht das heiße Wetter zu schaffen und führt vor allem bei älteren Personen zu Herz-Kreislauf-Problemen. Schnelle medizinische Hilfe benötigen im Sommer auch immer wieder Menschen, die nach Insektenstichen einen allergischen Schock erleiden. In diesem Juli wurden die bundesweit 20 Rettungshubschrauber der DRF so oft gebraucht wie noch nie in einem einzigen Monat.

Rückblick in Nürnberg

Theo Welz, Stationsleiter des DRF-Luftrettungszentrums Nürnberg, lässt den Juli Revue passieren:

"Wir in Nürnberg hatten mit Christoph 27 im Juli von allen DRF-Luftrettungszentren die meisten Einsätze, insgesamt 204. Aber auch die anderen DRF-Rettungshubschrauber in Deutschland wurden oft gebraucht. Fast alle Crews flogen über 100 Einsätze. Im Sommer merken wir, dass die Menschen aktiver sind. Sie sind mehr im Freien, gehen Schwimmen, Wandern oder Radfahren. Dabei passieren eben auch Unfälle. Oft können wir durch unsere schnelle Hilfe schlimme Spätfolgen verhindern. Bei Sport- und Motorradunfällen ist häufig die Wirbelsäule betroffen. Hier entscheiden Minuten darüber, ob ein Patient wieder laufen kann oder nicht."

Redaktionelle Anmerkung: Wir haben in dieser Original-Pressemitteilung eigene Zwischenüberschriften eingefügt.

 
Autor(en)
Originaltext DRF-Pressemitteilung
Quelle(n):
DRF