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Tag der offenen Tür Christoph Hansa: Impressionen

12.06.2010

Hamburg (HH) ::  Das "Boberger Notfallmedizinische Symposium" fand am 29. Mai an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Hamburg statt. Kombiniert haben es die Veranstalter mit einem Tag der offenen Tür. So war das Luftrettungszentrum des "Christoph Hansa" für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Aus diesem Anlass waren auch andere Hubschrauberbesatzungen aus Hamburg zu Gast, insbesondere die diensthabende Crew von "Christoph 29" vom Bundeswehrkrankenhaus Wandsbek, sowie eine "Libelle" der Polizeihubschrauberstaffel Hamburg mit Standort Fuhlsbüttel.

Ebenfalls anwesend zum Tag der offenen Tür war die Feuerwehr Hamburg.

"Christoph Hansa" startete an diesem Tag mit der Maschine "D-HHBG", wie üblich also mit einem Helikopter des Typs EC 135. Der Rettungshubschrauber konnte bei dem 3. "Boberger Notfallmedizinischen Symposium" sein 20jähriges Dienstjubiläum verzeichnen. Dazu hieß es auf luftrettung-hamburg.de im Vorfeld des Symposiums:

"Daher beginnen wir unsere Vorträge mit einem Rückblick über die Entwicklung vom Ambulanzhubschrauber zum modernen Primärrettungsmittel in Hamburg.

Im folgenden Themenabschnitt wollen wir uns mit den Besonderheiten von Tauchunfällen und den Möglichkeiten des Einsatzes der 'Noninvasiven Beatmung' im Rettungsdienst beschäftigen.

Im 2. Teil des Symposiums sollen besondere Einsätze vorgestellt und diskutiert werden. (...)"

rth.info freut sich, Bildmaterial von dem Tag der offenen Tür zeigen zu können.

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Florian Becker

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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