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Verein der Freunde und Förderer Christoph 12 e. V. aufgelöst

28.01.2017

Eutin (SH) ::  Der Verein der Freunde und Förderer (VFF) Christoph 12 e. V., beim Amtsgericht Lübeck unter der Registernummer VR 3589 eingetragen, hat sich zum 31.12.2016 aufgelöst. Dies war und ist auf der Internetseite des Vereins nachzulesen (siehe Link im Kontextbereich dieser News). Anlass war, dass Alexander Kühl, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender, aus privaten Gründen nicht mehr für eine weitere Amtsperiode als Vorsitzender kandidieren konnte und kein anderes Mitglied des VFF bereit war, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.

Auf Anfrage von rth.info teilte Alexander Kühl ergänzend mit, dass die mangelnde Akzeptanz des Fördervereins durch den Kreis Ostholstein als Kernträger der Trägergemeinschaft des in Siblin stationierten Zivilschutz-Hubschraubers “Christoph 12“ und die damit verbundenen Probleme maßgeblich dazu beitrugen, sodass von der Mitgliederversammlung konsequenterweise die Auflösung des gemeinnützigen Vereins zum Jahresende 2016 beschlossen wurde. Das restliche Vereinsvermögen des VFF in Höhe von rund 8.000 Euro wurde satzungsgemäß dem örtlichen Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. gespendet - allerdings mit dem alleinigen Verwendungszweck für das Luftrettungszentrum “Christoph 12“.

Wurde in den letzten Jahren tatkräftig vom VFF unterstützt: der in Siblin/Ahrensbök stationierte Zivilschutz-Hubschrauber “Christoph 12“

Wurde in den letzten Jahren tatkräftig vom VFF unterstützt: der in Siblin/Ahrensbök stationierte Zivilschutz-Hubschrauber “Christoph 12“

Foto: Jörn Fries

Alexander Kühl und seine Mitstreiter blicken trotz der widrigen Umstände stolz auf das in viereinhalb Jahren Geleistete zurück:

  • Öffentlichkeitsarbeit in Form von Teilnahmen an diversen Veranstaltungen (Tag der Sicherheit in Ahrensbök, Tag der Feuerwehr in Grömitz, Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr und Kindertag in Scharbeutz sowie Tag der offenen Tür anlässlich des 40-jährigen Bestehens des LRZ “Christoph 12“ im Juni 2016, rth.info berichtete)
  • kostenlose Verteilung von mehr als 12.000 Mal- und Arbeitsbüchern zum Thema Erste Hilfe an Grundschulen (in Zusammenarbeit mit dem K&L-Verlag)
  • Herausgabe eines großformatigen und bebilderten Wandkalenders “Luftrettung Christoph 12“
  • Finanzierung der Teilnahme des Infomobils “Luftrettung“ des Fördervereins “Christoph 7“ aus Kassel
  • Überreichung eines iPad Air² an das LRZ “Christoph 12“

Diese Bilanz kann sich sicherlich zeigen lassen!

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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