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Aufnäher für Leipziger ADAC-Luftrettung

30.10.2006

Verzögerung

Sie ist nicht mehr ganz taufrisch, diese Meldung - zugegeben. Wir haben sie etwas später veröffentlicht, weil wir im Hintergrund in diesen Tagen die Aufarbeitung des Archivs abschließen, was viel (Frei-)Zeit in Anspruch genommen hat.

Leipzig (SN) ::  Das Luftrettungszentrum Leipzig kann sich über die Herausgabe neuer Aufnäher freuen. In Zusammenarbeit mit der in Luftrettungs-Kreisen renommierten Firma bk-helicopter-patch-design entstand der neue Patch, der die Crews der beiden in Leipzig stationierten Hubschrauber "Christoph 61" und "Christoph Leipzig" ab sofort begleitet. Ergeben hat sich diese für Sammler interessante Neuigkeit durch den im vergangenen Jahr vollzogenen Betreiberwechsel in Leipzig (rth.info berichtete). Im Zuge dessen war das Luftrettungszentrum mit seinen beiden Einsatzmitteln von der Internationalen Flugambulanz (IFA) an die ADAC Luftrettung GmbH abgegeben worden - als Konsequenz aus einem jahrelangen Rechtsstreit nach der Neuausschreibung des Betriebs der Station.

Der Aufnäher ist zu beziehen gegen 10 Euro mit einem frankierten Rückumschlag an:

Christoph 61
Postfach 1243 / Tor 1
Flughafen Leipzig/Halle
04029 Leipzig

Der als gerundetes Rechteck ausgelegte Aufnäher zeigt die beiden Einsatzhubschrauber der Typen BK 117 und EC 135 vor der Skyline der Stadt.

Autor(en)
Jonas Lettmann
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Bernd Kaminski, Jens Richter
Quelle(n):
bk-helicopter-patch-design, ADAC-LRZ Leipzig

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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