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ANWB veröffentlicht Einsatzzahlen für 2013

11.03.2014

Lelystad (NL) ::  Nachdem inzwischen fast alle Einsatzzahlen für das vergangene Jahr vorliegen, soll an dieser Stelle noch ein Blick auf den niederländischen Nachbarn geworfen werden. Im Vergleich zum Vorjahr war bei den Einsatzzahlen der vier Standorte der ANWB-Tochter Medical Air Assistance (MAA) erneut eine Steigerung zu verzeichnen, allerdings zeigte der Sprung von knapp 5.000 Einsätzen in 2012 auf 5.749 Einsätze im vergangenen Jahr ein deutliches Plus von über 13 % auf.

Die vier Standorte flogen in 2013:

  • Lifeliner 1: 1270 Einsätze
  • Lifeliner 2: 1644 Einsätze
  • Lifeliner 3: 1513 Einsätze
  • Lifeliner 4: 1322 Einsätze

Die einsatzstarken Monate waren – ähnlich wie auch im vergangenen Jahr – die Sommermonate Juni, Juli und August. In 2013 wurden die vier Lifeliner-Rettungshubschrauber 15,75 mal am Tag alarmiert, im Vorjahr waren es noch 13,5 Einsätze pro Tag.

Autor(en)
HRG

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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