Rettungshubschrauber „SAR Hamburg 71“  


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Updated: 17.08.2013

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Einsatz bei Sonnenuntergang

24. Juni 2005
Alarmierung in den Hamburger Stadtteil Rissen

Ein sonniger und ruhiger Freitag nähert sich seinem Ende. Gegen 19.30 Uhr hat die Besatzung des Hamburger Rettungshubschrauber bereits drei Einsätze erfolgreich hinter sich gebracht, als die Pieper erneut anspringen.

Im äußersten Westen von Hamburg (Rissen) hat sich ein Bürger bei der Einsatzzentrale der Feuerwehr Hamburg gemeldet. Er benötigt dringend einen Notarzt. Die Disponenten alarmieren umgehend den örtlich zuständigen "RTW Blankenese" zusammen mit dem nächst möglichen Notarzt. Da in diesem Fall keines der zwei für den Stadtteil Rissen vorgehaltenen Notarzteinsatzfahrzeuge einsatsatzbereit am Standort sind, wird der "SAR Hamburg 71" gerufen.
Gerade in den Randgebieten Hamburgs ist der Rettung- hubschrauber unten solchen Umständen häufig die erste Wahl der Disponenten.

Keine sieben Minuten später erreicht der Hubschrauber die Einsatzstelle. Der Rettungswagen ist bereits vor Ort, auch die Hamburger Polizei ist mit zwei Streifenwagen in der Umgebung. Doch erst kurz bevor der Hubschrauber in den Landeanflug geht, können sie den vermeindlichen landeplatz identifizieren. Auf einem kleinen Parkplatz zwischen einem Einkaufszentrum, Häusern und Bäumen geht unsere "Anneliese" sicher zu Boden. Die medizinische Besatzung schnappt sich ihr Equipment aus dem Hubschrauber und läuft der Polizei entgegen.

Doch weit kommen sie nicht... Über das 4-Meter-Funkgerät bekommen sie eine Rückmeldung vom Rettungswagen. Der Notarzt wird hier nicht mehr benötigt. Glücklicherweise stellte sich die Erkrankung des Patienten als nicht allzu schwerwiegend heraus, so dass der Rettungswagen die Behandlung alleine fortführen konnte. Die Notärztin, der Rettungsassistent und die Praktikantin ging kurzerhand wieder zurück zum Hubschrauber, der "SAR 71" meldete sich wieder einsatzbereit. Trotz untergehender Sonne und Feierabendstimmung nehmen sich die fünf Besatzungsmitglieder noch die Zeit, um den staunenden Anwohnern und Kindern den Hubschrauber zu zeigen.



Gegen 20.00 Uhr wird dann aber doch der Heimweg (-flug) angetreten. Der Abendsonne entgegen verschwindet der in Hamburg allzu bekannte "Sound of Rescue" wieder in Richtung Wandsbek. Noch etwa sieben Minuten wird die Besatzung noch über dem schönen Hamburg fliegen, dann wird der Pilot seine Maschine in alltäglicher Routine aufsetzen. Bis zum wohlverdienten Feierabend sind es nun noch knapp 30 Minuten...

An dieser Stelle vielen Dank an die Besatzungsmitglieder vom heutigen Freitag (24.06.05)!

Alle Fotos: Harald Rieger (www.sar71.de)


Copyright 2001-2007 by Harald Rieger. Weitere Informationen unter dem Menüpunkt Impressum abrufbar.
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