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Faszination Luftrettung


Galileo SAR MEET 2025 Prag Kbely

07.08.2025

Vom 4. bis 7. August 2025 fand auf dem 24. Lufttransportstützpunkt der Luftwaffe in Prag Kbely die Internationale Hubschrauberbesatzungsübung Galileo SAR Meet 2025 statt. Es handelt sich um eine Übung von Hubschraubern von Such- und Rettungsdiensten SAR (SAR-and-Rescue), deren primäres Ziel es ist, Verfahren und Erfahrungen aus der gesamten SAR Hubschraubergemeinschaft zu lernen und zu teilen, so dass die anspruchsvollen Operationen der Such- und Rettungseinsätze viel sicherer, schneller und effizienter sind.

Die beiden Hauptpunkte der ganzen Veranstaltung ist der SAR-Wettbewerb und das Symposium. Dazu zählt unter anderem die sogenannte Flying Challenge, bei der alle Hubschrauberbesatzungen verschiedene Aufgaben erfüllen. Es ist sowohl ein Navigationswettbewerb, bei dem die Crews mit einer genau definierten Geschwindigkeit auf einer vorgegebenen Strecke fliegen müssen. Danach ein Wettbewerb im Präzisionsfliegen, bei dem mit einer Präzisionslandung, Schwebeflug und Windenbetrieb das Zusammenspiel der gesamten Crew verifiziert wird.

Technisches Personal und Retter, als integraler und unverzichtbarer Teil des Teams, hatten die Möglichkeit, mit Kollegen anderer Einheiten innerhalb der Highlands Games zu konkurrieren. Hier konnten sich die Hubschrauberrettungsteams an einer Kletterwand in einem Turm messen. Das beste Team erhält dann die prestigeträchtige Trophäe – die SAR Meet Trophy.

Die letzten Ausgaben des SAR Meet wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Galileo-Projekt organisiert, dem Europäischen Autonomen Global Satellite Positional System (GNSS), welches von der Europäischen Union über die Europäische Weltraumorganisation (ESA) finanziert wird.

Teilgenommen haben:

  • Slowakei - UH-60M
  • Deutschland - Sea Lynx der Marine
  • Deutschland - H145 SAR der Bundeswehr
  • Norwegen - AW-101
  • Spanien - NH-90
  • Litauen - AS-365N3
  • Belgien - NH-90
  • Österreich - Cessna 182
  • Tschechien - Sokol W-3A
  • Tschechien - Mi-17 2x
  • Tschechien - Mi-171 SH

Nachfolgend einige Bildimpressionen vom Medientag.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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