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Christoph 43-Tag, Karlsruhe: Fotostrecke

04.10.2010

Mitten im goldenen Oktober feierte man am 03.10.2010 in Karlsruhe der diesjährige Tag der offenen Tür bei "Christoph 43", dem Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung für den nordbadischen Großraum.

Die BK 117 bei einem "Kurzbesuch" am Standort zum Refueling zwischen 2 Einsätzen am Spätnachmittag

Die BK 117 bei einem "Kurzbesuch" am Standort zum Refueling zwischen 2 Einsätzen am Spätnachmittag

Foto: Patrick Permien

Zwei Hubschrauber standen auf dem kürzlich frisch renovierten Flugareal bereit. Des Öfteren musste das Publikum allerdings auf die Anwesenheit der BK 117 "D-HMUF" verzichten, da diese den regulären Einsatzdienst übernommen hatte. Hingegen stand die EC 135 "D-HDRN" dauerhaft zur Besichtigung zur Verfügung. Eine saarländische Gruppe stellte derweil im Hangar ihren Flugsimulator aus, den sie in eine Zelle einer ehemaligen BO 105 des Heeres integriert hat. Der Simulator konnte von den interessierten Gästen ausprobiert werden.

Besucherprogramm an der D-HDRN

Besucherprogramm an der D-HDRN

Foto: Patrick Permien

Die DRF Luftrettung zeigte ihr übliches Programm hinsichtlich der Aktion "Kinder lernen helfen". Andere Hilfsorganisationen waren diesmal nicht vertreten, während bei vorherigen Veranstaltungen z.T. ein großes Showprogramm mit Übungseinsatz (incl. Einbindung des Hubschraubers in die Übung) aufgefahren wurde.

Bereits am 1. Oktober 2010 veranstaltete die DRF Luftrettung von 17 bis 19 Uhr eine notfallmedizinische Fortbildung für interessiertes Fachpersonal.

Ein neuer Aufnäher für die Station Karlsruhe, der anlässlich deren 35jährigen Bestehens aufgelegt wird, ist in Vorbereitung. Zu gegebener Zeit wird rth.info darüber ggfs. wieder berichten.

Besucherprogramm an der D-HDRN

Besucherprogramm an der D-HDRN

Foto: Patrick Permien

Autor(en)
PPR

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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