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Christoph Europa 2 an Weihnachten hart gelandet

26.12.2009

Münster (NRW) ::  Christoph Europa 2, der ADAC-Rettungshubschrauber aus der Stadt Rheine (NRW), ist am Morgen des heutigen 2. Weihnachtstages hart gelandet am Universitätsklinikum Münster. Das berichten die "Westfälischen Nachrichten". Sie berichten in ihrem Artikel von einem "plötzlichen Leistungsabfall" im Landeanflug. Der Hubschrauber sei aber auf dem vorgesehenen Platz gelandet; die Crew sei unverletzt. Über den Gesundheitszustand des Patienten und darüber, ob dieser sich durch den Aufprall Verletzungen zugezogen hat, gab es keine Auskünfte.

Feuerwehr und THW haben dem Bericht zufolge bei dem Abtransport geholfen, der dann per Tieflader erfolgt sei. Dies ist ein übliches Procedere nach schweren Zwischenfällen dieser Art. In diesem Fall war Ziel des Abtransports dem Bericht zufolge St. Augustin und somit offensichtlich die dortige Werft am Flugplatz Hangelar.

Die genaue Einstufung des Zwischenfalls werden Experten der BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) mit Sitz in Braunschweig vornehmen.

Die ADAC Luftrettung setzt in Rheine standardmäßig einen Helikopter des Typs EC 135 von Eurocopter ein. Die dreiköpfige Crew besteht, wie in der Primärluftrettung üblich, aus Pilot, Rettungsassistent und Notarzt.

Autor(en)
PPR
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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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