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Abgesagt: Tag der offenen Tür fällt aus!

28.09.2007

Landsberg am Lech (BAY) ::  Eine traurige Nachricht für alle Freunde der Luftwaffe, speziell der Gebirgsflieger vom Lufttransportgeschwader 61, kam heute offiziell von luftwaffe.de:

"Nach langen intensiven Gesprächen zwischen Landratsamt Landsberg, Polizei, kommunalen Behörden und Bundeswehr wurde entschieden, den Tag der offenen Tür des Lufttransportgeschwaders 61 am Samstag, dem 29. September 2007 abzusagen, da aufgrund der Wetterlage keine Parkplätze in ausreichender Anzahl zur Verfügung gestellt werden können. Vor diesem Hintergrund kann die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht gewährleistet werden.
Das geplante Hallenfest am 29. September, um 19 Uhr findet wie geplant statt."

(Anm. v. rth.info: Hervorhebungen im zitierten Abschnitt durch unsere Redaktion.)

Die bedauerlichen Wetterkapriolen machen somit einem Großteil der eigentlich wohlverdienten öffentlichen Würdigung der langjährigen Leistungen des Geschwaders einen Strich durch die Rechnung. Das LTG 61 engagiert sich mit seinen Hubschraubern unter anderem im Rahmen des Such- und Rettungsdienstes (SAR), insbesondere in den alpennahen Regionen.

In der Bildersammlung dieses Artikels finden Sie auch die sonderlackierten Luftfahrzeuge, die bei dem Tag der offenen Tür eigentlich zur Schau gestellt werden sollten. Zu den Lackierungen führte man auf luftwaffe.de aus:

"Die Idee für die Entwürfe der Sonderlackierungen stammt von Walter Maurer, einem führenden Designer aus dem bayerischen Raum. Die auf beiden Luftfahrzeugen am hinteren Rumpfteil vorgesehene Grafik stellt stilisiert einen interkulturellen Dialog dar. Die Graphik unterstreicht damit die Bedeutung von Toleranz, Verständnis und Respekt für das friedliche Zusammenleben von Menschen. Sie wirbt für Integration und richtet sich gegen Rassismus, Ignoranz und Gewalt."

Gegen die höhere Gewalt, die in diesem aktuellen Fall von oben in Form von Starkregen kam, ist aber auch bei der Luftwaffe kein Kraut gewachsen.

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Allen Hinweisgebern vielen Dank.
Quelle(n):
Luftwaffe online; helipictures.de

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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