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D-HFHE – Der neue Christoph Hessen

08.12.2006

Reichelsheim / Wetterau (HES) ::  Bereits vor mehreren Wochen berichtete rth.info über den geplanten Maschinenwechsel bei dem Luftrettungszentrum der Heli-Flight in Reichelsheim (Wetterau). Der dort stationierte Intensivtransporthubschrauber soll künftig mit einem neuen Fluggerät als "Christoph Hessen" unterwegs sein.

Neuer Heli jetzt in Reichelsheim

Der neue Helikopter ist gestern am Flugplatz in Reichelsheim eingetroffen- Dort hat die Heli-Flight ihr Zentrum. Der Neuzugang in ihrer Flotte ist vom Typ Dauphin N. Der große Hubschrauber war zuvor in Bolivien genutzt worden. Er hat aber bereits seine neue, deutsche Registrierung erhalten. "D-HFHE" ist die Kennung, unter welcher die Heli-Flight ihre neue Dauphin einsetzen wird. Momentan trägt diese noch ein gelbes Farbkleid. Ein Ausbau der Kabine für Zwecke der Luftrettung ist bislang noch nicht erfolgt.

Unterschiede zum Vorgänger

Im Vergleich zur derzeitigen Einsatzmaschine (D-HAAK – eine Aérospatiale SA 365 C3) kann die neue Dauphin N auch mit Türen für Rettungsassistent und Pilot aufwarten. Auch der Innenraum ist größer.
Die D-HAAK ist bereits seit vielen Jahren im Rettungseinsatz; die Heli-Flight hatte sie zuvor ebenfalls gebraucht im Ausland erworben.

Autor(en)
Team rth.info

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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