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Regensburger Rettungsflieger erhalten SX-16

04.07.2005

Regensburg (BAY) ::  Der Regensburger Hubschrauber des Hubschrauber Dienst Martinsried (HDM) namens "Christoph Regensburg" geht seit kurzem mit einem Hochleistungsscheinwerfer des Typs "SX-16" in die Luft. Die Einsatzmaschine vom Typ BK 117 – derzeit die mit dem Kennzeichen 'D-HQQQ' – ist somit in der Lage, etwaige Einsatzstellen in der Nacht schneller und sicherer anzufliegen, was den Aufgabenbereich der Luftrettung bei Nacht erheblich verbessert. "Christoph Regensburg" ist Tag und Nacht im sogenannten "Dual-Use"-Prinzip sowohl als Notarztzubringer für primäre Notfalleinsätze wie auch als Intensiv-Transporthubschrauber für interklinische Patientenverlegungen verfügbar.
Ob der Scheinwerfer bei einem Einsatz schon Verwendung gefunden hat, ist rth.info derzeit nicht bekannt. Diese Neuerung ist dennoch als ein weiterer Meilenstein in der Luftrettung bei Nacht anzusehen. rth.info wünscht den Regensburger Crewmitgliedern mit ihrer neuen Errungenschaft alles Gute!

Autor(en)
PPR
Patrik Kalinowski

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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