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DRF Akademie erweitert Trainingsportfolio

18.07.2026

Frankfurt (HES) ::  Mit der Inbetriebnahme eines neuen Airbus H145 D3 Flight Training Device (FTD) Level 3 erweitert die DRF Akademie ihre Ausbildungskapazitäten. Die DRF Akademie gehört zu den ersten Organisationen, die das von Reiser Simulation and Training entwickelte neue System einsetzen wird. Der Simulator befindet sich am Standort von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Frankfurt. Für Betreiber der H145, Ausbildungsorganisationen sowie Pilotinnen und Piloten entsteht damit ein modernes Trainingsangebot, das Flexibilität, realitätsnahe Übungsszenarien und operative Relevanz verbindet.

Die DRF Akademie erweitert ihr Trainingsportfolio

Die DRF Akademie erweitert ihr Trainingsportfolio

Foto: DRF Akademie

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Die DRF Akademie unterstreicht mit der Investition und Inbetriebnahme des neuen Simulators den Anspruch, hochwertige Trainingslösungen für Besatzungen der DRF Luftrettung und externe Kundinnen und Kunden bereitzustellen – gemeinsam mit starken Partnern und mit klarem Fokus auf Qualität, Sicherheit und operative Exzellenz: eine wichtige Investition in die Zukunft
unterstreicht Florian Rabe, Geschäftsführer DRF Akademie, den Stellenwert des Ereignisses.
Mit dem System sind wir in der Lage, schnell auf operative Anforderungen reagieren zu können und gleichzeitig die höchsten Ausbildungsstandards für unsere Kunden aufrechtzuerhalten.

Mehrwert für Schulung und Qualifikation

Der Simulator ist mit einem hochmodernen Mixed-Reality-System ausgestattet und bildet die Airbus-Variante H145 D3 mit der neuesten Avionik-Softwareversion 10 originalgetreu nach. So entsteht eine belastbare Trainingsumgebung für Verfahren, Systemverständnis sowie Normal-, Abnormal- und Notverfahren – ergänzt um immersive Szenarien für Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit im Cockpit. Das Gerät ist so konzipiert, dass es die Multi-Crew-Coordination-Zulassung (MCC) der Luftfahrtbehörden erhält. Damit wird ein spezielles MCC-Training auf der H145-Plattform möglich, eine neue Funktion für diese Art von Trainingsgerät.

Für die DRF Akademie ist die Inbetriebnahme des neuen Simulators eine wichtige Investition zum Ausbau des Schulungsportfolios. Die Einweihung des neuen Simulators markiert einen strategischen Schritt hin zu einer leistungsfähigeren, praxisnäheren und wirtschaftlicheren Pilotenausbildung. Der Simulator kann in weiten Teilen der H145-Ausbildung sowie für MCC- und IFR-nahe Trainingsszenarien genutzt werden. Trainingsbedarfe lassen sich damit passgenauer abdecken, Kapazitäten besser skalieren und Programme effizienter gestalten. Kundinnen und Kunden profitieren von einer engen Verzahnung standardisierter Verfahren mit komplexen Mehrbesatzungsszenarien.

Der neue Simulator stellt ein Trainingsangebot zur Verfügung, das Flexibilität, realitätsnahe Übungsszenarien und operative Relevanz verbindet

Der neue Simulator stellt ein Trainingsangebot zur Verfügung, das Flexibilität, realitätsnahe Übungsszenarien und operative Relevanz verbindet

Foto: DRF Akademie

Der Simulator befindet sich am Standort von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Frankfurt

Der Simulator befindet sich am Standort von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Frankfurt

Foto: DRF Akademie

Standortvorteil durch Frankfurt

Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der Einbindung in die Infrastruktur von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Frankfurt. Dort ergänzt das neue FTD Level 3 die bereits für Schulungszwecke genutzten Systeme und schafft ein modular nutzbares Ausbildungsumfeld. Der Standort bietet dafür leistungsfähige Rahmenbedingungen, hohe Verfügbarkeit und die Möglichkeit, unterschiedliche Qualifikations- und Recurrent-Trainings an einem Ort zu bündeln. Die LAT ist der primäre Partner der DRF Akademie für den Betrieb des Simulators, sie stellt das Housing sowie Maintenance und betreibt den Simulator. Beide Partner planen, ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich künftig auszuweiten.

Mit dem neuen H145-Flight Training Device bündeln wir einmal mehr modernste Simulationstechnologie, operative Expertise und die Infrastruktur des LAT-Standorts Frankfurt zu einem leistungsstarken Trainingsangebot. Die enge Zusammenarbeit mit der DRF Akademie schafft bereits seit Jahren optimale Voraussetzungen für praxisnahe und flexible Ausbildung auf höchstem Niveau
sagt Matthias Spohr, CEO Lufthansa Aviation Training.

Der Simulator ist mit einem hochmodernen Mixed-Reality-System ausgestattet und bildet die Airbus-Variante H145 D3 mit der neuesten Avionik-Softwareversion 10 originalgetreu nach

Der Simulator ist mit einem hochmodernen Mixed-Reality-System ausgestattet und bildet die Airbus-Variante H145 D3 mit der neuesten Avionik-Softwareversion 10 originalgetreu nach

Foto: DRF Akademie

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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