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Faszination Luftrettung


Neue Containerstation für „Christoph 3“ und „Christoph Rheinland“

19.05.2026

Köln (NRW) ::  Wie Online-Medien zu entnehmen ist verfügen die beiden Luftrettungsmittel „Christoph 3“ und „Christoph Rheinland“ ab sofort am Flughafen Köln/Bonn über eine modernisierte Infrastruktur. Für den vom BMI langjährig betriebenen RTH bzw. den ITH der ADAC Luftrettung wurde eine neue Containerstation eingerichtet. Ziel des Projekts ist es, sowohl die Einsatzbereitschaft als auch die Arbeitsbedingungen der Crews deutlich zu verbessern.

„Christoph Rheinland“ und „Christoph 3“ am Standort am Flughafen Köln/Bonn. Die neue Luftrettungsstation soll künftig kürzere Wege und bessere Arbeitsbedingungen für die Besatzungen ermöglichen

„Christoph Rheinland“ und „Christoph 3“ am Standort am Flughafen Köln/Bonn. Die neue Luftrettungsstation soll künftig kürzere Wege und bessere Arbeitsbedingungen für die Besatzungen ermöglichen

Foto: Daniel Evers / WupperVideo

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Außenansicht der neuen Containerstation der ADAC Luftrettung am Flughafen Köln/Bonn

Außenansicht der neuen Containerstation der ADAC Luftrettung am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Daniel Evers / WupperVideo

Nach Angaben der Verantwortlichen befand sich die bisherige Containeranlage näher an den Taxiways des Flughafens. Dadurch waren die Besatzungen einer hohen Lärmbelastung ausgesetzt. Zudem musste der Hubschrauber regelmäßig vom Hangar zum bisherigen Standort umgesetzt werden, was zu einer erhöhten Belastung der Turbine führte. Beide Nachteile entfallen mit der neuen Lösung nun vollständig.

Vertreter von Flughafen, Feuerwehr, Luftrettung und beteiligten Organisationen informierten sich vor Ort über die neue gemeinsame Luftrettungsstation am Flughafen Köln/Bonn

Vertreter von Flughafen, Feuerwehr, Luftrettung und beteiligten Organisationen informierten sich vor Ort über die neue gemeinsame Luftrettungsstation am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Gruppenbild vor den beiden Hubschraubern: Vertreter der Stadt Köln, der Luftrettung und der Polizei präsentierten die modernisierte Infrastruktur am Flughafen Köln/Bonn

Gruppenbild vor den beiden Hubschraubern: Vertreter der Stadt Köln, der Luftrettung und der Polizei präsentierten die modernisierte Infrastruktur am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Die neue Station befindet sich direkt hinter dem Hangar der Luftrettungsmittel und ermöglicht dadurch deutlich kürzere Wege für die Besatzungen. Gleichzeitig wurden moderne Ruhe-, Aufenthalts- sowie Materialräume geschaffen. Auch die Lagerung von Ausrüstung und Desinfektionsmaterial wurde verbessert. Darüber hinaus verfügen die Räumlichkeiten über eine direkte Anbindung an das Luftrettungssystem mit aktuellem Lagebild der bundesweiten Luftrettung.

Die neue Luftrettungsstation am Flughafen Köln/Bonn bietet moderne Aufenthalts-, Büro- und Materialräume für die Besatzungen von „Christoph 3“ und „Christoph Rheinland“

Die neue Luftrettungsstation am Flughafen Köln/Bonn bietet moderne Aufenthalts-, Büro- und Materialräume für die Besatzungen von „Christoph 3“ und „Christoph Rheinland“

Foto: Daniel Evers / WupperVideo

Blick in die modernisierten Büroräume der neuen Luftrettungsstation am Flughafen Köln/Bonn

Blick in die modernisierten Büroräume der neuen Luftrettungsstation am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Aufenthalts- und Küchenbereich der neuen Containerstation für die Besatzungen von „Christoph 3“ und „Christoph Rheinland“

Aufenthalts- und Küchenbereich der neuen Containerstation für die Besatzungen von „Christoph 3“ und „Christoph Rheinland“

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

„Christoph 3“ übernimmt als Primärrettungshubschrauber jährlich rund 1.000 bis 1.100 Einsätze und ist dabei nicht nur in Köln, sondern auch in den umliegenden Gebietskörperschaften im Einsatz. Ergänzt wird das System durch „Christoph Rheinland“, der insbesondere für Intensiv- und Verlegungstransporte eingesetzt wird. Träger der beiden Luftrettungsmittel ist die Stadt Köln.

„Christoph 3“ vom Bundesministerium des Innern beim Flugbetrieb am Flughafen Köln/Bonn

„Christoph 3“ vom Bundesministerium des Innern beim Flugbetrieb am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ als H145 auf dem Vorfeld des Flughafens Köln/Bonn

Der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ als H145 auf dem Vorfeld des Flughafens Köln/Bonn

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Bereits 2021 war der erste Bauabschnitt für die ADAC-Luftrettungsstation von „Christoph Rheinland“ abgeschlossen worden. Im vergangenen Jahr folgte schließlich der zweite Bauabschnitt für die Besatzung von „Christoph 3“. Damit entstand am Flughafen Köln/Bonn nun ein gemeinsames Luftrettungszentrum mit zwei modernen Stationen für Primär- und Sekundärluftrettung.

Besatzungsmitglieder und Verantwortliche vor dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ am neuen Luftrettungszentrum in Köln

Besatzungsmitglieder und Verantwortliche vor dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Rheinland“ am neuen Luftrettungszentrum in Köln

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Vertreter der Stadt Köln und der Berufsfeuerwehr Köln vor „Christoph Rheinland“ am Flughafen Köln/Bonn

Vertreter der Stadt Köln und der Berufsfeuerwehr Köln vor „Christoph Rheinland“ am Flughafen Köln/Bonn

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

Detailaufnahme eines Christoph 3 - Patches im Rahmen der Veranstaltung rund um die neue Luftrettungsstation in Köln

Detailaufnahme eines Christoph 3 - Patches im Rahmen der Veranstaltung rund um die neue Luftrettungsstation in Köln

Foto: Lars Jäger / WupperVideo

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Wir danken für Unterstützung:
Daniel Evers und Lars Jäger von WupperVideo

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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