Südtirol: HELI zieht Bilanz – neue H145 für die „Pelikan“-Flotte
17.05.2026
Bozen (I) :: Die HELI – Flugrettung Südtirol hat bei ihrer Jahresvollversammlung Bilanz für das Jahr 2025 gezogen und gleichzeitig die Modernisierung ihrer Hubschrauberflotte vorgestellt. Die drei Notarzthubschrauber Pelikan 1, Pelikan 2 und Pelikan 3 absolvierten im vergangenen Jahr insgesamt 2.792 Einsätze und kamen dabei auf 109.960 Flugminuten.
Pelikan 3 der Südtiroler Flugrettung auf dem Stützpunkt in Laas. Noch im Einsatz: die bisherige Airbus H145 mit Vierblattrotor
Foto: Tobias Klein
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Die meisten Alarmierungen verzeichnete Pelikan 1 mit 1.066 Einsätzen und 39.191 Flugminuten. Pelikan 2 rückte zu 1.011 Einsätzen aus und erreichte mit 41.386 Flugminuten die höchste Gesamtflugzeit. Pelikan 3 absolvierte 715 Einsätze bei 29.383 Flugminuten.
Nach Angaben der HELI wurden 2025 insgesamt 1.561 Patientinnen und Patienten aus Südtirol, 316 aus dem restlichen Italien sowie 775 aus dem Ausland versorgt. Gemeinsam mit dem saisonalen Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites wurden in Südtirol nahezu 4.000 Einsätze geflogen und rund 3.800 Patienten transportiert.
Pelikan 3 bei einer Übung zur alpinen Rettung. Die Crew trainiert regelmäßig Windenoperationen im schwierigen Gelände
Foto: Tobias Klein
Die Südtiroler Flugrettung setzt künftig auf die neueste Generation der Airbus H145 – ein Hubschraubertyp, der auch bei zahlreichen europäischen Luftrettungsorganisationen genutzt wird
Foto: Tobias Klein
Parallel zur Jahresbilanz stellte die Organisation ihre neue Hubschrauberflotte vor. Künftig kommen moderne Airbus H145 mit Fünf-Blatt-Rotor zum Einsatz. Die neuen Maschinen sollen leistungsstärker, leiser und effizienter sein als die bisherigen Rettungshubschrauber und insbesondere Vorteile bei Sicherheit, Nutzlast und Patientenversorgung bieten.
Damit setzt sich die H145 mit Fünf-Blatt-Rotor zunehmend im europäischen Luftrettungsnetz durch. Auch die deutschen Luftrettungsorganisationen modernisieren ihre Flotten vermehrt auf diesen Hubschraubertyp. Ebenso setzt die Schweizer Luftrettung REGA verstärkt auf die moderne Generation der H145 (rth.info berichtete).
Windentraining: Die moderne H145 bietet insbesondere bei alpinen Rettungsmissionen hohe Leistungsreserven
Foto: Tobias Klein
Betrieben werden die neuen Maschinen weiterhin durch Avincis Aviation Italia. Der Vertrag zur Bereitstellung der drei Rettungshubschrauber wurde bereits verlängert.
Im Rahmen der Vollversammlung wurde zudem der Vorstand bestätigt. Präsident Ivo Bonamico bleibt weiterhin an der Spitze der Organisation, neuer Vizepräsident ist Thomas Hellrigl.
Die Südtiroler Flugrettung besteht seit rund 40 Jahren. „Pelikan 1“ startete bereits 1986 zum ersten Einsatz.
Pelikan 2 der HELI – Flugrettung Südtirol auf dem beleuchteten Hubschrauberlandeplatz am Standort Brixen
Foto: Tobias Klein
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- Quelle(n):
- HELI – Flugrettung Südtirol, Südtirol News, Rai Tagesschau Südtirol
