Bremen: 18. Tag der Sicherheit am 7. Juni 2026 rund um das LDW
10.04.2026
Bremen (BRE) ::
Zum 18. Male findet Anfang Juni der Tag der Sicherheit rund um das Bremer Klinikum Links der Weser, der Homebase des Rettungshubschraubers (RTH) “Christoph 6“, statt. Am Sonntag, dem 7. Juni 2026, dreht sich von 11 bis 17 Uhr alles um das Thema “Notfall! Was tun?“. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, an der mehr als 100 Retter bei verschiedenen Aktionen ihr Können unter Beweis stellen, ist selbstverständlich kostenlos, wie die Veranstalter in ihrer Einladung betonen.
Im Mittelpunkt des Interesses der Besucher: der am LDW stationierte RTH “Christoph 6“ der ADAC Luftrettung ...
Foto: Jörn Fries
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... sowie der am Flughafen Bremen stationierte ITH “Christoph Weser“ der DRF Luftrettung
Foto: Jörn Fries
Mit von der Partie sind – wie immer – die beiden bremischen Luftrettungsmittel “Christoph 6“ (EC 135 der ADAC Luftrettung) und “Christoph Weser“ (H145 der DRF Luftrettung). Das umfangreiche Programm findet der geneigte Leser auf der im Kontext dieser News verlinkten Website von Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen.
Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.
Für die Luftrettung> besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte).
Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland.
Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008).
Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.
Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind.
Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen.
In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.
"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet.
Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.