Bra-sur-Lienne (B) ::
Im letzten Jahr wurde die Einsatzmaschine des Luftrettungsdienstes Centre Médical Héliporté ( CMH) neu immatrikuliert (rth.info berichtete). Des Weiteren wurde ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft getan: Anfang November 2025 wurde symbolisch der erste Spatenstich zum Bau des neuen Stützpunkts des CMH auf dem Gebiet der Gemeinde Lierneux getan. Anfang 2027 soll der Flugbetrieb dort aufgenommen werden.
Noch fliegt der Rettungsheli des CMH von seinem alten Standot in Bra-sur-Lienne aus
Foto: Ralph Nußbaum
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Der neue Standort befindet sich außerhalb der Ortschaft Bra-sur-Lienne ganz in der Nähe der Autobahn. Neben ausreichenden Barreserven als gemeinnützige Organisation, die sich überwiegend aus den Mitgöiedsbeiträgen ihrer rund 200.000 Mitglieder finanziert, kann das CMH auf die Unterstützung seiner Hausbank zurückgreifen.
Unser Redaktionsmitglied Ralph Nußbaum war kürzlich vor Ort und hat sich im Ort Bra-sur-Lienne, aber auch auf den Feldern umgesehen. Er wird über die weitere Entwicklung des Stationsneubaus berichten.
Die jetzige Luftrettungsstation liegt mitten im Ort Bra-sur-Lienne
Foto: Ralph Nußbaum
Ab 2027 dürfte die jetzige Luftrettungsstation ...
Foto: Ralph Nußbaum
... mit ihren zahlreichen Flugbewegungen der Vergangenheit angehören
Foto: Ralph Nußbaum
Unterdessen weisen außerhalb des Ortszentrums Hinweisschilder auf die Baumaßnahme hin
Foto: Ralph Nußbaum
Der Sozialtrakt der neuen Luftrettungsstation ist schon als solcher zu erkennen
Foto: Ralph Nußbaum
Die Baustelle liegt im ländlichen Raum
Foto: Ralph Nussbaum
Die Arbeiten an der neuen Luftrettungsstation gehen zügig voran
Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.
Für die Luftrettung> besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte).
Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland.
Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008).
Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.
Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind.
Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen.
In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.
"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet.
Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.