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“Christoph 37“: Der alte Hangar hat sein Gesicht kaum verändert

18.01.2026

Nordhausen (THÜ) ::  Vor wenigen Tagen berichtete rth.info über die erfolgte Sanierung der Luftrettungsstation “Christoph 37“ am Südharz-Klinikum (SHK) in Nordhausen und berief sich dabei auf die vom SHK dazu herausgebrachten Pressemitteilungen. Da der jüngeren der beiden lediglich ein Foto der neuen Landeplattform beilag, aber keines des sanierten Hangars, überzeugte sich unser Korrespondent Jörn Fries am heutigen Sonntag (18.01.2026) selbst von den vorgenommenen Änderungen am in die Jahre gekommenen Bau.

Wie schon in Leonberg (“Christoph 41“) oder Ochsenfurt (“Christoph 18“), aber auch einst in Siegen (“Christoph 25“), ging man bei der Sanierung recht behutsam vor, wohl um die vorhandenen flugbetrieblichen Anlagen nicht einer Planfeststellung nach § 6 LuftVG unterwerfen zu müssen. Das Ergebnis sieht man hier:

Der Hangar für “Christoph 37“ hat sein Äußeres nicht verändert, ...

Der Hangar für “Christoph 37“ hat sein Äußeres nicht verändert, ...

Foto: Jörn Fries

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..., wie die beiden Aufnahmen vom heutigen Sonntag (18.01.2026) zeigen

..., wie die beiden Aufnahmen vom heutigen Sonntag (18.01.2026) zeigen

Foto: Jörn Fries

Interessanter Fun fact am Rande: Die Verlegung von “Christoph 37“ außerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeiten nach Bad Berka, wie sie in der Pressemitteilung vom 20.08.2025 quasi als Fakt genannt wurde, hatte man kurzfristig gestrichen. Nach Dienstende verblieb “Christoph 37“ vor Ort, und ein Sicherheitsdienst kümmerte sich bis zum Dienstbeginn am Folgetag um den Rettungsflieger. Etwas schwieriger wurde das Ganze allerdings, als die alte Plattform aus- und die neue Plattform eingebaut werden sollte, denn der Platz am Südharz-Klinikum ist nun mal beschränkt. O-Zitat aus der Pressemitteilung vom 08.01.2026: “Somit konnte realisiert werden, dass der Rettungsflugbetrieb während der gesamten Bauzeit ununterbrochen aufrechterhalten werden konnte.“ Für die zusätzlichen Kosten dürfte das SHK aufgekommen sein ...

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Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

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