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rth.info – Faszination Luftrettung

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Faszination Luftrettung


Christoph 39: Kollision mit Gegenstand

10.01.2026

Nachtrag vom 14.01.2026, 21.15 Uhr:

Entgegen der ersten Meldung wurde nun in einem weiteren Pressebericht bekannt, dass es sich nicht um eine Kollision mit einem Gegenstand handelte. Jochen Oesterle, Sprecher der ADAC-Luftrettung, erklärte gegenüber der Presse: "Im Landeanflug auf einem Supermarktparkplatz setzte der Hubschrauber wegen einer schneebedingten Unebenheit mit dem Heck auf."

Wusterhausen (BRB) ::  Am vergangenen Donnerstagnachmittag ereignete sich ein Zwischenfall während eines Primäreinsatzes von „Christoph 39“. Bei der Landung auf einem Supermarktparkplatz in Wusterhausen kam es jedoch zu einem Kontakt mit einem bis dato unbekannten Gegenstand. Die Maschine konnte sicher landen.

Wie in so einem Fall üblich, wurde diese jedoch zunächst außer Dienst gestellt und von Technikern genauer auf Schäden inspiziert. Gemäß Pressemeldung erfolgte am Folgetag ein Abtransport, was auf entsprechende Schäden hindeuten kann. Bei der Aktion auf dem Supermarktparkplatz unterstützte die örtliche Feuerwehr. Weitere Details sind zum aktuellen Stand noch nicht bekannt. Bei der betroffenen Maschine handelt es sich um die D-HLCK, eine EC 135 aus dem Jahr 2011.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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