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Rega-Basis Sion/Wallis: BK117D3 ersetzt BK117D3

02.05.2025

Sion (CH) ::  An der jüngsten, erst im Dezember 2021 zusammen mit ihrem Kooperationspartner Héli-Alpes SA errichteten 24/7-Rega-Einsatzbasis Sion ist seit Ende April 2025 eine weitere H145 mit Fünfblattrotor stationiert. Dies teilte die Rega am Mittwoch (30.04.2025) in einer Presseaussendung mit. Es ist die erste der neuen H145 an einer Gebirgsstation der Rega.

Besondere Ehre: Die Flughafenfeuerwehr begrüßte den Neuankömmling am Mittwochmorgen mit einem Wasserstrahl

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Foto: Rega

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Der hochmoderne Rettungshelikopter vom Typ BK117D3 mit dem Kenner “HB-TIE“ löst die seit dem 17. Dezember 2022 dort stationierte “HB-ZQO“, bei der es sich ebenfalls um eine BK117D3 handelt, als “Rega 18“ ab. Letztere soll nach Rega-Angaben verkauft werden, da sie sich trotz Fünfblattrotors in einigen Details von den neuen H145 unterscheidet.

Seit Anfang Mai setzt die Rega an ihrer Walliser Station Sion die neue “HB-TIE“ als “Rega 18“ ein

Seit Anfang Mai setzt die Rega an ihrer Walliser Station Sion die neue “HB-TIE“ als “Rega 18“ ein

Foto: Rega

Freudig begrüßt wurden am 30. April 2025 Überführungspilot und neuer Rettungsheli

Freudig begrüßt wurden am 30. April 2025 Überführungspilot und neuer Rettungsheli

Foto: Rega

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Quelle(n):
Pressemitteilung “Die erste Rega-Gebirgsbasis erhält ihren neuen Rettungshelikopter“ der REGA vom 30. April 2025

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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