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rth.info – Faszination Luftrettung

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Faszination Luftrettung


“Safety First!“ – ein wichtiger Grundsatz nicht nur in der Rettungsfliegerei

11.02.2025

Wolfenbüttel (NDS) ::  Die ADAC Luftrettung formuliert auf ihrer Luftrettungs-Webseite (siehe Weblink im Kontextbereich dieser News) wichtige Grundsätze zum Slogan “Safety First!“: “Unser Ziel: Ein reibungsloser Einsatz an der Unfallstelle – gemeinsam! Denn Einsatzkräfte können entscheidend zur Sicherheit von Crew, Patienten und Bevölkerung, des Hubschraubers, sowie Eigentum Dritter beitragen.“ lautet der erste Satz der Rubrik “Einsätze mit Rettungshubschraubern – Hinweise für Einsatzkräfte“, die neben Textinformationen auch ein Video für diese wichtigen Partner der Luftrettung vorhält. Ein weiteres aufklärendes Video richtet sich zudem an Passanten, die den Umgang mit einem landenden oder startenden Hubschrauber nicht regelmäßig lernen wie beispielsweise Crewmitglieder. Auch Anwohner und Krankenhauspersonal bekommen hier wichtige Informationen geboten.

Vor Kurzem hat der Autor eine weitere interessante Informationsquelle zu Gesicht bekommen: An dem derzeit an der Luftrettungsstation “Christoph 30“ in Wolfenbüttel eingesetzten EC 135 P2+ “D-HKUE“ prangte an einem der linken Seitenfenster folgende Infokarte:

“Safety First!“ wird (nicht nur) bei der ADAC Luftrettung groß geschrieben

“Safety First!“ wird (nicht nur) bei der ADAC Luftrettung groß geschrieben

Foto: Jörn Fries

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Da kann man nur sagen: vorbildich! – und hoffen, dass diese Aktion weitere Nachahmer findet. Denn Sicherheit kann man gar nicht hoch genug einschätzen!

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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