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Stadt Dortmund schreibt den Betrieb der ITH-Station “Christoph Dortmund“ aus

04.07.2024

Dortmund (NRW) ::  Als Kernträgerin hat die Stadt Dortmund bereits Ende Mai mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, für die Dauer von zehn Jahren eine Konzession zur Durchführung der Luftrettung mit einem Intensivtransporthubschrauber (ITH) am Standort Dortmund zu vergeben. Die Beauftragung wird zunächst im Rahmen des sog. Konzessionsmodells als Dienstleistungskonzession vergeben. Die Kernträgerin ist berechtigt, das Beauftragungsmodell jederzeit – mit einem Vorlauf von sechs Monaten zum Ablauf des Jahres – im Rahmen des sog. Submissionsmodells auf einen Dienstleistungsauftrag umzustellen.

Zurzeit betreibt die DRF Luftrettung den ITH “Christoph Dortmund“

Zurzeit betreibt die DRF Luftrettung den ITH “Christoph Dortmund“

Foto: Jörn Fries

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Der Vertragsbeginn ist für den 1. Dezember 2024 vorgesehen. Der Vertrag soll zum 30. November 2034 enden. Angebote konnten bei der Stadt Dortmund bis zum 14. Juni 2024 eingereicht werden. Neu ist, dass der ITH künftig täglich rund um die Uhr bereitzuhalten ist.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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