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Auch ADAC Luftrettung setzt auf H145 mit Fünfblattrotor

18.08.2021

München/Donauwörth (BAY) ::  Am gestrigen Dienstag (17.08.2021) hat die ADAC Luftrettung mitgeteilt, dass auch sie ihre gesamte H145-Flotte sukzessive auf den neuen Fünfblattrotor umrüsten wird. Zudem hat sie kürzlich in Donauwörth die ersten zwei H145 mit Fünfblattrotor in Empfang genommen. Die Kennungen der beiden neuen Maschinen lauten D-HYAR (c/n 21041) und D-HYAS (c/n 21042). Anfang August wurden sie zum Flugplatz Bonn-Hangelar überführt, wo sie in den kommenden Wochen in der Werft der ADAC Luftfahrt Technik (ALT) für den Einsatz im Luftrettungsdienst ausgerüstet werden.

Auffällig: die neue Beschriftung auf der Nase und an den Türen der neuen H145 mit Fünfblattrotor

Auffällig: die neue Beschriftung auf der Nase und an den Türen der neuen H145 mit Fünfblattrotor

Foto: Airbus Helicopters

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Aus der Pressemitteilung geht indes nicht hervor, wo die vierzehn bereits von der ADAC Luftrettung eingesetzten H145 vom Vier- auf den neuen Fünfblattrotor umgerüstet werden. Die DRF Luftrettung, die ebenfalls nur noch H145 mit Fünfblattrotor von Airbus Helicopters bezieht, baut – mit Ausnahme des Prototypen D-HDST – ihre seit 2015 als Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber eingesetzten H145 in ihrer eigenen Werft am BadenAirpark in Rheinmünster um. Sie nennt die umgerüsteten Maschinen “H145 retrofit“.

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Quelle(n):
Pressemitteilung “ADAC Luftrettung führt modernsten Hubschrauber ein“ der ADAC Luftrettung vom 17. August 2021

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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