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DRF Luftrettung flottet EC 145 aus

29.07.2021

Rheinmünster (BWÜ) ::  Bei der DRF Luftrettung kommen vermehrt H145 mit Fünf-Blatt-Rotor (BK 117 D3) – entweder neu vom Hersteller Airbus Helicopters oder als so genannte Retro-Fit-Version aus der eigenen Werft – zum Einsatz (rth.info berichtete mehrfach). Dies hat unmittelbar zur Folge, dass bei der DRF Luftrettung mittelfristig auf die noch vorhandenen EC 145 (BK 117 C2) verzichtet werden kann. Zurzeit werden bei ihr nur noch zwei der erstmals im Jahr 2003 beschafften Maschinen im regulären Dienst eingesetzt: einmal als “Christoph Dortmund“ und einmal als “Christoph Weser“.

Erste Maschinen wurden bereits vor Längerem direkt an Dritte verkauft, jetzt werden zwei weitere EC 145 über das bundeseigene Verwertungsunternehmen Vebeg zum Verkauf angeboten. Es handelt sich um die D-HDRR (Seriennummer c/n 9038, Baujahr 2003) – sie war die weltweit erste EC 145 im Luftrettungsdienst – und die D-HDER (c/n 9063, Baujahr 2004). Beide Maschinen sind instrumenten- und nachtflugtauglich, die D-HDRR ist darüber hinaus mit einem Wetterradar ausgerüstet. Beide Maschinen befinden sich zurzeit noch im Einsatzdienst.

Interessenten können ihre Vorabanfragen an mail@vebeg.de richten, Einzelzeiten zum Verkauf soll es in Kürze auf vebeg.de/flugzeuge geben.

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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