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Airbus: Siebte und letzte H145 “LUH SAR“ für das Heer ausgeliefert

22.03.2021

Donauwörth (BAY) ::  Airbus Helicopters hat mitgeteilt, dass die letzte Maschine des Typs H145 in der Ausführung “LUH SAR“ an die Bundeswehr nun ausgeliefert sei. Die Pressemitteilung erschien am 19.3. (Donnerstag). Die für das Heer bestimmten Maschinen versehen ihren Dienst bereits in Niederstetten und Nörvenich im Such- und Rettungsdienst (SAR); in Holzdorf werde der Betrieb mit dem LUH SAR in Kürze beginnen. Zusätzlich zum Einsatzbetrieb werden sie von der Bundeswehr auch für Trainings genutzt. Die Auslieferung stellt für die Bundeswehr einen Meilenstein dar. Das Vorgängermodell Bell UH-1D stand Jahrzehnte im SAR-Einsatzdienst. Bereits seit vielen Jahren war die Ablösung geplant. Daher stellt dieser Generationenwechsel einen extrem bemerkenswerten Quantensprung hinsichtlich der neuen einsatztaktischen Fähigkeiten dar. Allerdings müssen die neuen Maschinen aufgrund der bereits vor Jahren reduzierten Anzahl der SAR-Stützpunkte auch einen viel größeren Einsatzbereich abdecken.

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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