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Aktuelles vom Neubau der Luftrettungsstation “Christoph 25“

30.11.2020

Siegen (NRW) ::  Vor rund fünf Jahren wurde mit den Planungen für den Neubau der in den Achtzigerjahren errichteten Luftrettungsstation “Christoph 25“ am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen begonnen. Die Pläne sahen eine neue Luftrettungsstation mit Landedeck, Hangar und allen obligatorischen Standortanlagen in luftiger Höhe von rund 60 Metern vor (rth.info berichtete mehrfach). Nun stehen die Bauarbeiten kurz vor ihrem Abschluss.

Geht Ende des Jahres in den Ruhestand: die alte Luftrettungsstation “Christoph 25“ (hier das Stationsschild)

Geht Ende des Jahres in den Ruhestand: die alte Luftrettungsstation “Christoph 25“ (hier das Stationsschild)

Foto: Jörn Fries

Auf Anfrage von rth.info teilte Stefan Nitz, Pressesprecher der Diakonie in Südwestfalen, mit, dass die Baumaßnahmen auf dem Dach des Diakonie Klinikum Jung-Stilling nahezu abgeschlossen sind. Derzeit werde die Betankungsanlage errichtet. Man gehe davon aus, dass Mitte Dezember die Abnahme der neuen Siegener Luftrettungsstation erfolge.

Rechts im Hintergrund sieht man das vor wenigen Jahren um einige Stockwerke erhöhte Gebäude, auf dem sich nun die neue Luftrettungsstation befindet (Aufnahme aus dem Mai 2018)

Rechts im Hintergrund sieht man das vor wenigen Jahren um einige Stockwerke erhöhte Gebäude, auf dem sich nun die neue Luftrettungsstation befindet (Aufnahme aus dem Mai 2018)

Foto: Jörn Fries

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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