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“Berliner Woche“: Umbau bei “Christoph 31“ bis Ende März abgeschlossen

18.01.2020

Berlin (BLN) ::  Laut der “Berliner Woche“ soll die Baumaßnahme am Standort des Berliner Rettungshubschraubers “Christoph 31“ bis Ende März abgeschlossen sein. Das habe die Charité der Zeitung mitgeteilt. An deren Campus Benjamin Franklin (CBF) ist der “Christoph 31“ normalerweise stationiert. Für die Dauer der Baumaßnahme hat er jedoch einen Interimsstandort am Flughafen Berlin-Schönefeld bezogen. Die “Berliner Woche“ hatte sich in ihrer Anfrage an die Charité spezifisch nach der Fußgängerpromenade am Ufer erkundigt – diese solle bereits Ende Januar 2020 wieder nutzbar sein. Weiter heißt es in dem Artikel:

“In den kommenden Wochen müssen noch die beiden Parkplätze für „Gäste-Hubschrauber“ und die Außenanlagen fertiggestellt werden. [...] Wann Christoph 31 wieder vor dem CBF landen wird, steht noch nicht genau fest. Zunächst werde es einen Probeflug geben. Wenn alles in Ordnung ist, kann die Luftfahrtbehörde den Platz freigeben.“

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass sich die Kosten für den Umbau der Station etwa verdoppelt hätten – auf ca. 5 Millionen Euro. Das berichtete die “Berliner Morgenpost“; der Bericht der “Berliner Woche“ nennt nun 4,8 Millionen Euro.

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PPR
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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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