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4. Luftrettungssymposium Christoph 90/Gießen am 15./16. November 2019

19.09.2019

Gießen (HES) ::  Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) lädt in Kooperation mit der Johanniter Luftrettung (JLR) und der Arbeitsgemeinschaft in Hessen tätiger Notärzte (AGHN) zum “4. Luftrettungssymposium Christoph 90/Gießen“ ein. Am Freitag, dem 15. November, finden von 15:30 bis 18:30 Uhr im Universitätsklinikum Gießen Workshops statt; am Samstag, dem 16. November, folgen von 8:30 bis 15:30 Uhr am Medizinischen Lehrzentrum des Gießener Universitätsklinikums – unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Michael Sander und Prof. Dr. Simon Little – Vorträge zu aktuellen medizinischen Themen. Schwerpunkte sind in diesem Jahr ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung) und ECPR (Extracorporale Cardiopulmonale Reanimation).

Start von Namensgeber “Christoph Gießen“ am Flugplatz Reichelsheim/Wetterau (dort war er am 16. August 2019 temporärer Gast anlässlich der 40-Jahr-Feier der Firma Heli-Flight)

Start von Namensgeber “Christoph Gießen“ am Flugplatz Reichelsheim/Wetterau (dort war er am 16. August 2019 temporärer Gast anlässlich der 40-Jahr-Feier der Firma Heli-Flight)

Foto: Jörn Fries

Laut Website der UKGM gibt es rund zwei Monate vor dem Symposium “noch kein endgültiges Programm“. Die hier genannten und auch im Kontextbereich dieser News extern verlinkten Themen verstehen sich deshalb als vorläufig. Die Veranstaltung hätte eigentlich bereits am 14. und 15. September stattfinden sollen. Gründe für die kurzfristige Verschiebung wurden auch auf Anfrage von rth.info nicht bekanntgegeben.

Ob die EC 155 B1 mit dem Kenner D-HFLG, der neue Star der Johanniter Luftrettung, am 15./16. November in Gießen zu sehen sein wird, steht noch in den Sternen

Ob die EC 155 B1 mit dem Kenner D-HFLG, der neue Star der Johanniter Luftrettung, am 15./16. November in Gießen zu sehen sein wird, steht noch in den Sternen

Foto: Lucian Schäfer

Nachstehend einige Impressionen vom “3. Luftrettungssymposium Christoph 90/Gießen“, das im Vorjahr stattfand:

Großer Andrang herrschte im Untergeschoss des Medizinischen Lehrzentrums des Universitätsklinikums Gießen nicht nur bei der Anmeldung, ...

Großer Andrang herrschte im Untergeschoss des Medizinischen Lehrzentrums des Universitätsklinikums Gießen nicht nur bei der Anmeldung, ...

Foto: Jörn Fries

..., sondern auch bei den beiden größeren Pausen, die den Teilnehmenden Gelegenheit zum Essen und zum lockeren Gespräch gaben, ...

..., sondern auch bei den beiden größeren Pausen, die den Teilnehmenden Gelegenheit zum Essen und zum lockeren Gespräch gaben, ...

Foto: Jörn Fries

..., wie diese beiden Aufnahmen eindrucksvoll zeigen

..., wie diese beiden Aufnahmen eindrucksvoll zeigen

Foto: Jörn Fries

Uwe Hamsen (BGU Bochum) und Andreas Thierbach (Klinikum Idar-Oberstein) moderierten eine der insgesamt drei Sessions, ...

Uwe Hamsen (BGU Bochum) und Andreas Thierbach (Klinikum Idar-Oberstein) moderierten eine der insgesamt drei Sessions, ...

Foto: Jörn Fries

..., Stefan Steidl (UGKM) und Mumi Taleb (JLR) eine weitere

..., Stefan Steidl (UGKM) und Mumi Taleb (JLR) eine weitere

Foto: Jörn Fries

Den Großeinsatz anlässlich des Dachstuhlbrandes an der BG-Klinik Bergmannsheil Ende September 2016 zeichnete Martin Weber von der Feuerwehr Bochum minutiös und eindrucksvoll nach

Den Großeinsatz anlässlich des Dachstuhlbrandes an der BG-Klinik Bergmannsheil Ende September 2016 zeichnete Martin Weber von der Feuerwehr Bochum minutiös und eindrucksvoll nach

Foto: Jörn Fries

Hermann Friedrich, Polizeioberrat i. R., widmete sich in seinem Vortrag dem Kommunikationsmanagement und der Taktik in der ersten Phase von Konflikteinsatzlagen

Hermann Friedrich, Polizeioberrat i. R., widmete sich in seinem Vortrag dem Kommunikationsmanagement und der Taktik in der ersten Phase von Konflikteinsatzlagen

Foto: Jörn Fries

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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