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“Heli Day 2019“ am 8. September beim “Martin 1“ in St. Johann/Pongau [ergänzt]

05.09.2019

Wie Roy Knaus von Heli Austria am heutigen Abend mitteilte, muss der "Heli Day 2019" in der Tat "wegen dem Wetter auf den Sonntag, den 15. September versch[o]ben [werden]."

St. Johann/Pongau (A) ::  Am kommenden Sonntag (08.09.2019) öffnet Heli Austria seinen Stützpunkt in St. Johann im Pongau (Bundesland Salzburg) für ein breites Publikum. Unter dem Namen “Heli Day“ vermarktet, können sich Interessierte alle zwei Jahre nicht nur die moderne Helikopterbasis (ICAO-Code LOSJ), sondern auch verschiedene Hubschraubertypen, darunter den dort stationierten Notarzthubschrauber “Martin 1“ der Martin-Flugrettung, ansehen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Rundflüge, die nach Angaben des Veranstalters “für einen günstigen Ticketpreis jedem seinen Traumrundflug ermöglichen“ sollen.

Weitere Attraktionen an diesem Tag sind Bootsfahrten mit der Wasserwacht auf der Salzach, eine aufblasbare Helikopter-Hüpfburg für die kleinen Gäste, eine Teilbesichtigung des Hangars und ein Informationsstand der Bergrettung Salzburg. Für das leibliche Wohl der Gäste aus nah und fern sorgt unter anderem ein Kaffee- und-Kuchen-Stand der Martin-Flugrettung.

Übrigens: Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung kurzfristig um eine Woche auf den 15. September verschoben. Weitere aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte den beiden ersten externen Links im Kontextbereich dieser News.

Im Sommer 2019 flog die MD 900 “OE-XII“ von Heli Austria in Kooperation mit der Johanniter Luftrettung für mehrere Wochen als ITH “Akkon Bochum 89-1“

Im Sommer 2019 flog die MD 900 “OE-XII“ von Heli Austria in Kooperation mit der Johanniter Luftrettung für mehrere Wochen als ITH “Akkon Bochum 89-1“

Foto: Tobias Klein

Unterdessen wurde bekannt, dass Heli Austria sich in Griechenland am Aufbau einer zivilen Luftrettung beteiligen möchte. Wie das Studio Salzburg des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders ORF am 2. September berichtete, will Heli Austria mit zunächst vier Helikoptern ein Luftrettungssystem aufbauen und dabei mit griechischen Krankenhäusern und Privatversicherungen kooperieren. Es gebe dort auch einen Bedarf an Interhospitalflügen zwischen den Krankenhäusern auf den verschiedenen griechischen Inseln. Nach Angaben des ORF wolle Heli-Austria-Chef Roy Knaus mit seinem Engagement in Griechenland seine 35 Hubschrauber, 45 Piloten und 140 Notärzte auch im Sommer besser auslasten. Zuletzt half eine MD 900 von Heli Austria in Deutschland aus: als “Akkon Bochum 89-1“ in Marl-Loemühle.

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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