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Uniklinik Bonn: Neuer Dachlandeplatz seit Ende Juni (ergänzt)

24.07.2019

Bonn (NRW) ::  Die Uniklinik Bonn (UKB) hat seit Ende Juni einen Dachlandeplatz im Betrieb. Dieser ersetzt einen bis dahin vielgenutzten Bodenlandeplatz, welcher nun aufgelöst wird: An seiner Stelle entstehen Parkplätze. Die UKB ist ein wichtiges Klinikum der Maximalversorgung im Westen der Republik. Die Klinik erklärte in einer Pressemitteilung, sie rechne mit 288 Anflügen pro Jahr (siehe Weblinks zu diesem Artikel). Die Baukosten hätten 5,9 Millionen Euro betragen.

D-HOPI, laut Fotograf aufgenommen auf dem neuen Dachlandeplatz des UKB

D-HOPI, laut Fotograf aufgenommen auf dem neuen Dachlandeplatz des UKB

Foto: Götz Schneiders

Ergänzung vom 27.7.19

Der bisherige Bodenlandeplatz hatte Kapazität für mehrere Hubschrauber. Es existieren Fotos, die dort drei Maschinen gleichzeitig zeigen. Diese Möglichkeit bietet der Dachlandeplatz nicht.

Christoph Rheinland auf dem neuen Dachlandeplatz

Christoph Rheinland auf dem neuen Dachlandeplatz

Foto: Alexander Mura

Auf dem Dachlandeplatz nicht möglich: Drei Rettungshubschrauber gleichzeitig auf dem bisherigen Bodenlandeplatz (Archivbild)

Auf dem Dachlandeplatz nicht möglich: Drei Rettungshubschrauber gleichzeitig auf dem bisherigen Bodenlandeplatz (Archivbild)

Foto: Alexander Mura

Autor(en)
PPR
Wir danken für Unterstützung:
Alexander Mura für Hinweise zum Thema
Quelle(n):
siehe Weblinks

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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