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EC 155: Heli-Flight GmbH bekommt Flottenzuwachs

18.07.2019

Reichelsheim (HES) ::  Anfang November 2018 hat die Firma Heli-Flight GmbH ihre Hubschrauberflotte erneut um eine Maschine erweitert. Dabei handelt es sich um eine EC155 B1 bzw. H155 die ursprünglich für die Firma Bristow Helicopters Group flog.

In den letzten Monaten wurde die Maschine dann am Flugplatz in Reichelsheim, also am Sitz der Firma Heli-Flight, teilweise umgerüstet und in den Farben der Johanniter Luftrettung lackiert, an deren Standorten sie zukünftig eingesetzt wird. Aktuell finden in Reichelsheim Checkflüge und die Pilotenumschulung auf das neue Muster statt. Danach folgt dann noch der Ausbau der Kabine mit der medizinischen Ausrüstung für die Aufgaben in der Luftrettung.

EC 155 mit Lackierung und Beklebung für die Johanniter Luftrettung

EC 155 mit Lackierung und Beklebung für die Johanniter Luftrettung

Foto: Ole Meisen

Die EC 155 basiert auf der AS365 Dauphin, welche bereits seit Jahren bei der Firma Heli-Flight für die Johanniter in der Luftrettung eingesetzt wird. Die EC 155 hat aber gegenüber der AS365 einige Vorteile:

  • die Kabine ist nochmals deutlich größer.
  • der Einstieg in die Maschine ist für die Besatzung durch größere Türen komfortabler geworden.
  • das maximale Startgewicht beträgt zusätzlich ca. 800kg.
  • eine stärkere Motorisierung.
  • eine schnellere Fluggeschwindigkeit bei etwa gleicher Reichweite.
Die EC 155 ist ansonsten nicht in der deutschen Luftrettung zu finden

Die EC 155 ist ansonsten nicht in der deutschen Luftrettung zu finden

Foto: Ole Meisen

Wann die Maschine dann einsatzbereit ist und in den richtigen Einsatzbetrieb geht, bleibt abzuwarten. Auch ist noch unklar ob Heli-Flight weitere Pläne zur Anschaffung noch mehr solcher Maschinen hat, oder ob es die Einzige bleiben wird.

EC 155

EC 155

Foto: Ole Meisen

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Autor(en)
Ole Meisen

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Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

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