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50 Jahre BGU Ludwigshafen: Tag der offenen Tür am 6. Oktober

21.07.2018

Ludwigshafen (RPF) ::  Die im Jahr 1968 errichtete Berufgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Ludwigshafen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Gleichzeitig kann der an der BGU stationierte Rettungshubschrauber (RTH) “Christoph 5“ der ADAC Luftrettung auf eine inzwischen 45-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Er gehört damit zu den ersten Rettungshubschraubern der Bundesrepublik.

Doppeljubiläum: Die BGU Ludwigshafen wird in diesem Jahr 50 Jahre, der RTH “Christoph 5“ fliegt in Ludwigshafen seit 45 Jahren (Archivaufnahme aus dem Jahr 2012)

Doppeljubiläum: Die BGU Ludwigshafen wird in diesem Jahr 50 Jahre, der RTH “Christoph 5“ fliegt in Ludwigshafen seit 45 Jahren (Archivaufnahme aus dem Jahr 2012)

Foto: Jörn Fries

Aus diesem doppelten Anlass wird es am Samstag, den 6. Oktober an der BGU einen Tag der offenen Tür geben, an dem sich auch die ADAC-Luftrettungsstation “Christoph 5“ beteiligt. Nach dem jetzigen Stand der Planungen wird der ADAC mit einem Infostand und einem weiteren Hubschrauber vertreten sein. Von 11 bis 16 Uhr kann sich die Bevölkerung die BG-Klinik der Maximalversorgung und die RTH-Station anschauen. Von besonderem Interesse für alle Luftrettungsinteressierte dürfte neben dem RTH der Neubau der Luftrettungsstation sein. Die Arbeiten an Hangar und Sozialtrakt machen große Fortschritte und dürften termingerecht fertiggestellt werden.

Die aktuelle Aufnahme zeigt (vorne) den RTH “Christoph 5“ und (hinten) die sich im Bau befindliche neue Luftrettungsstation an der BGU Ludwigshafen

Die aktuelle Aufnahme zeigt (vorne) den RTH “Christoph 5“ und (hinten) die sich im Bau befindliche neue Luftrettungsstation an der BGU Ludwigshafen

Foto: Felix Hammer

Inzwischen in die Jahre gekommen: die noch zu BGS-Zeiten errichtete Luftrettungsstation “Christoph 5“ an der BGU Ludwigshafen (Archivaufnahme aus dem Jahr 2012)

Inzwischen in die Jahre gekommen: die noch zu BGS-Zeiten errichtete Luftrettungsstation “Christoph 5“ an der BGU Ludwigshafen (Archivaufnahme aus dem Jahr 2012)

Foto: Jörn Fries

Weitere Informationen über das Programm kann man im Vorfeld der Veranstaltung den im Kontextbereich dieser News verlinkten Websites entnehmen.

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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