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Deutsche Marine testet zweiten "Sea Lion"-Prototypen

17.07.2018

Donauwörth (BAY) ::  Am 10. Juli hat der zweite Prototyp des NH 90 “Sea Lion“ seinen Erstflug in der Serienkonfiguration absolviert. Dies teilte Airbus Helicopters am 13. Juni in einer in Englisch und Deutsch verfassten Pressemitteilung mit. Nun beginnt die Erprobung durch die Deutsche Marine, an deren Ende die Musterzulassung steht. Diese ist Voraussetzung für die Auslieferung der restlichen 16 Maschinen. Deren Auslieferung an die Deutsche Marine ist für Ende 2019 vorgesehen. Der “Sea Lion“ ersetzt den Westland Mk.41 “Sea King“, der seit Mitte der 1970erjahre bei der Deutschen Marine im Einsatz steht.

Der zweite Protoytyp des NH90 “Sea Lion“ hat am 10. Juli seinen Erstflug in der Serienkonfiguration absolviert

Der zweite Protoytyp des NH90 “Sea Lion“ hat am 10. Juli seinen Erstflug in der Serienkonfiguration absolviert

Foto: Airbus Helicopters

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Autor(en)
Jörn Fries

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Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

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