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12. und 13. Mai: Fliegerfest in Pattonville

17.03.2018

Stuttgart/Ludwigsburg (BWÜ) ::  Die Station Stuttgart der DRF Luftrettung beteiligt sich auch in diesem Jahr am Fliegerfest der Fliegergruppe Kornwestheim e. V. Dieses findet am zweiten Mai-Wochenende (12. und 13. Mai) statt. Erstmals zu sehen sein dürfte einer breiteren Öffentlichkeit die neue EC 145, die im Spätsommer 2017 die langjährige BK 117 als Intensivtransporthubschrauber (ITH) “Christoph 51“ abgelöst hat.

Am 12. und 13. Mai kann man die DRF-Station Stuttgart am Flugplatz Pattonville besichtigen

Am 12. und 13. Mai kann man die DRF-Station Stuttgart am Flugplatz Pattonville besichtigen

Foto: Patrick Permien

Im August 2017 löste die EC 145 die viele Jahre in Stuttgart eingesetzte BK 117 als ITH “Christoph 51“ ab

Im August 2017 löste die EC 145 die viele Jahre in Stuttgart eingesetzte BK 117 als ITH “Christoph 51“ ab

Foto: Matthias Hansen

Die Station öffnet am Samstag und Sonntag jeweils ab 11 Uhr ihre Pforten. Der DRF-Förderverein wird mit einem Infostand vertreten sein. Des Weiteren wird die DRF Luftrettung, wie schon in den Vorjahren, einen zweiten Hubschrauber im Static Display präsentieren. Weitere Highlights des Fliegerfests können den Links im Kontextbereich dieser News entnommen werden.

Nachrichten zu diesem Thema im Archiv

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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