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Bremen: 50 Jahre Klinikum Links der Weser – 13. Tag der Sicherheit am 17. Juni

09.03.2018

Bremen (BRE) ::  Unter dem Motto “1968 - 2018 | 50 Jahre Klinikum Links der Weser“ findet am Sonntag, den 17. Juni der inzwischen 13. Tag der Sicherheit am Klinikum Links der Weser statt. Von 11 bis 17 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in einem Hubschrauber mal Pilot zu spielen, ein persönliches Erinnerungsfoto schießen zu lassen sowie Hubschrauberstarts und -landungen hautnah zu erleben. So sie nicht im Einsatz sind, stehen dafür der am Klinikum Links der Weser stationierte Rettungshubschrauber (RTH) “Christoph 6“ der ADAC Luftrettung sowie der normalerweise am Flughafen Bremen beheimatete Intensivtransporthubschrauber (ITH) “Christoph Weser“ der DRF Luftrettung zur Verfügung.

Im Vorjahr wurden beide Bremer Luftrettungsmittel permanent von der Leitstelle angefordert (hier Alarmstart des RTH “Christoph 6“)

Im Vorjahr wurden beide Bremer Luftrettungsmittel permanent von der Leitstelle angefordert (hier Alarmstart des RTH “Christoph 6“)

Foto: Jörn Fries

Wie schon in den Vorjahren wird es auf dem Gelände des Klinikums ein buntes Potpourri an Attraktionen geben. Wieder mit dabei sein werden die im Vorjahr besonders vermissten Rettungshunde. In diesem Jahr kommen sie von der BRH-Rettungshundestaffel aus dem Landkreis Cuxhaven.

Weitere Highlights sind:

  • Fahrzeugausstellung (von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW und Polizei)
  • Informationsstand der DLRG und Rettungsboot
  • Hüpfburg, Kinderschminken und Erste-Hilfe-Parcours (vom ASB)
  • Feuerwehraktivitäten für Kinder, wie z. B. Brandschutzaufklärung
  • ein Blick über das Krankenhaus mit “Holler-Kran“
  • und vieles mehr

Weitere Informationen findet man auf den beiden im Kontextbereich dieser News verlinkten Webseiten der Gesundheit Nord gGmbH – Klinikverbund Bremen.

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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