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3. September: Tag der offenen Tür in Reichelsheim (Wetterau)

23.06.2017

Reichelsheim (HES) ::  Am Sonntag, den 3. September öffnet die Johanniter Luftrettung ihre Hangartore am Standort Reichelsheim (Wetterau). Von 10 bis 16 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, den neuen Sozialtrakt kennen zu lernen, den die Johanniter in den letzten Monaten am Flugplatz Reichelsheim (EDFB) errichtet haben.

Anfang Mai gelang rth.info-Leser Rauno Kaiser ...

Anfang Mai gelang rth.info-Leser Rauno Kaiser ...

Foto: Rauno Kaiser

... diese beiden Aufnahmen vom neuen Sozialtrakt der Johanniter Luftrettung am Flugplatz Reichelsheim

... diese beiden Aufnahmen vom neuen Sozialtrakt der Johanniter Luftrettung am Flugplatz Reichelsheim

Foto: Rauno Kaiser

Anfang März waren die Innenausbauarbeiten noch nicht abgeschlossen - auch fehlte die eindrucksvolle Beschriftung noch

Anfang März waren die Innenausbauarbeiten noch nicht abgeschlossen - auch fehlte die eindrucksvolle Beschriftung noch

Foto: Jörn Fries

Neben dem in Reichelsheim stationierten Intensivtranstransporthubschrauber (ITH) “Christoph Mittelhessen“ werden weitere Hubschrauber sowie ein Ambulanzflugzeug zu besichtigen sein.

Von Reichelsheim aus startet der ITH “Christoph Mittelhessen“ zu seinen Einsätzen (hier ist die D-HJOH Anfang März zu sehen)

Von Reichelsheim aus startet der ITH “Christoph Mittelhessen“ zu seinen Einsätzen (hier ist die D-HJOH Anfang März zu sehen)

Foto: Jörn Fries

Wenn es der Zufall will, kann man am 3. September in Reichelsheim auch die “White Lady“ sehen (hier ist die D-HFVP Anfang März als “Christoph Gießen“ am Standort Gießen zu sehen)

Wenn es der Zufall will, kann man am 3. September in Reichelsheim auch die “White Lady“ sehen (hier ist die D-HFVP Anfang März als “Christoph Gießen“ am Standort Gießen zu sehen)

Foto: Jörn Fries

Eine Rettungsübung gemeinsam mit Feuerwehr und bodengebundenem Rettungsdienst, eine Ausstellung diverser Rettungsfahrzeuge, eine Helikopter-Hüpfburg sowie weitere Spiele runden das umfangreiche Programm ab. Dies teilte Johanniter-Luftrettung-CEO Günther Lohre auf Anfrage von rth.info am heutigen Freitag (23.06.2017) mit.

Wo der Flugplatz zu finden ist, kann unserer Stationsinfothek oder airports.de entnommen werden (beides im Kontextbereich verlinkt).

Autor(en)
Jörn Fries

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Über rth.info und unser Themenspektrum

Wir vom Nachrichtenmagazin rth.info berichten ehrenamtlich über Rettungshubschrauber, also notfallmedizinisch ausgerüstete und besetzte Helikopter, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Hubschrauber sind wertvoll als Rettungsmittel, da sie schnell, wendig und unabhängig vom Straßennetz sind. Ebenso dienen sie zum eiligen Transfer von Intensivpatienten zwischen Kliniken.

Für die Luftrettung besteht ein dichtes Standortnetz – sowohl von Rettungshubschraubern, als auch von Intensivtransport-Hubschraubern für den Interhospitaltransfer (siehe unsere Standortkarte). Die Standorte werden von staatlichen und nichtstaatlichen Betreibern unterhalten. Die ADAC Luftrettung stellt die meisten zivilen Rettungshubschrauber in Deutschland. Die DRF Luftrettung betreibt auch besonders viele Luftrettungszentren in Deutschland. Ihr Vorgänger war die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. – bis zum Wechsel von Name und Rechtsform (2008). Weitere wichtige Betreiber, darunter das Bundesministerium des Innern mit seinen Zivilschutzhubschraubern, stellen wir hier vor.

Hubschrauber ergänzen den Rettungsdienst am Boden in medizinischen Notlagen. Sie sollen nicht den Bodenrettungsdienst ersetzen, da Rettungshubschrauber nicht allwetterfähig sind. Luftretter unterscheiden mehrere Einsatzarten. Die wichtigsten sind primäre Notfalleinsätze an einem Einsatzort und sekundäre Patiententransporte von einer Klinik zur anderen. In der Luftrettung kommt komplexe notfallmedizinische Technik zum Einsatz, die u.a. Anaesthesie, Chirurgie, Innere Medizin und Pädiatrie abdeckt.

"Helicopter Emergency Medical Services", kurz HEMS, ist die englische Bezeichnung für Luftrettungsdienst. Der Assistent des Notarztes wird daher als HEMS TC bzw. HEMS Crew Member bezeichnet. Zahlreiche Piloten verdienen in der Luftrettung ihren Lebensunterhalt – für viele Fans ein Traumberuf. Die Betreiber setzen viele Flugstunden und Erfahrung voraus.

Der aktuell bedeutsamste europäische Hubschrauberhersteller ist Airbus Helicopters mit seinen Baumustern H135, H145, und weiteren. Der US-amerikanische Hubschrauberhersteller Bell hat mit den Baumustern Bell 212, Bell 222, Bell 412, die Luftrettung mit geprägt, aber seit ca. 2010 Marktanteile an Airbus Helicopters verloren. Beschreibungen weiterer Hubschrauber-Hersteller finden Sie in unseren Typentexten.

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